USA, Ukraine

Rubio kündigt Änderungen von US-Friedensplan an

23.11.2025 - 18:32:58

Seit Tagen befinden sich die Ukraine und ihre europäischen Verbündeten wegen eines US-Friedensplans im Krisenmodus. Kurzerhand kamen Berater der Staats- und Regierungschefs in Genf zusammen.

US-Außenminister Marco Rubio hat nach Verhandlungen mit der Ukraine und ihren europäischen Unterstützern Änderungen des Friedensplans zur Beendigung des Ukraine-Krieges angekündigt. Man habe ein «sehr gutes Arbeitsergebnis erzielt, das auf den Beiträgen aller beteiligten Parteien» basiere, sagte er bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Verhandlungsführer Andrij Jermak. 

Jermak sprach von einem «sehr produktiven» ersten Treffen, bei dem gute Fortschritte erzielt worden seien. Man bewege sich auf einen gerechten und dauerhaften Frieden zu. Endgültige Entscheidungen werden seinen Angaben nach «unsere Präsidenten» treffen. Er bedankte sich bei den USA und US-Präsident Donald Trump – der Kiew zuvor erneut mangelnde Dankbarkeit vorgeworfen hatte.

Rubio sagte, dass nun die Differenzen mit Russland verringert und eine Lösung ausgearbeitet werden sollen, mit der sowohl die Ukraine als auch die USA zufrieden wären. Er zeigte sich zuversichtlich, dass Trump am Ende sein Einverständnis für den neuen Plan geben werde.

Russland hatte die Ukraine am 24. Februar 2022 angegriffen. Seither verteidigt sich das Land mit Hilfe westlicher Unterstützer, zu denen die Europäische Union und die Vereinigten Staaten zählen.

Er zeigte sich zuversichtlich, dass am Ende US-Präsident Donald Trump sein Einverständnis für den neuen Plan geben werde.

Rubio war mit Vertretern aus Europa zusammengekommen

Der US-Außenminister hatte in Genf an einem Treffen auf der Ebene der Berater der Staats- und Regierungschefs teilgenommen - er ist in Personalunion auch Trumps Nationaler Sicherheitsberater. Vertreter aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, der EU sowie aus der Ukraine wollten bei dem Treffen über den Plan sprechen. Ziel der Europäer ist es, aus ihrer Sicht inakzeptable Zugeständnisse an Russland abzuwenden.

@ dpa.de

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