Ukraine, Russland

Selenskyj: Vier Tote nach russischen Luftangriffen

07.09.2025 - 12:02:41 | dpa.de

Russland überzog die Ukraine mit dem größten Drohnenangriff seit Kriegsbeginn. Kiew beklagt Tote, darunter auch ein drei Monate alter Junge.

Nach massiven russischen Angriffen klagt die Ukraine über Tote, darunter auch ein drei Monate altes Kind.  - Foto: Svet Jacqueline/ZUMA Press Wire/dpa
Nach massiven russischen Angriffen klagt die Ukraine über Tote, darunter auch ein drei Monate altes Kind. - Foto: Svet Jacqueline/ZUMA Press Wire/dpa

Bei den schweren russischen Luftangriffen in der Nacht sind dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge vier Menschen getötet worden. Dutzende seien allein in Kiew verletzt worden, schrieb er in den sozialen Medien. Demnach kamen die Menschen in der Hauptstadt, der Grenzregion Sumy und in Tschernihiw ums Leben. Nach Behördenangaben wurden in Kiew eine Mutter und ihr drei Monate alter Sohn getötet.

Mehr als 20 Häuser und ein Kindergarten seien bei russischen Angriffen auf Saporischschja beschädigt worden, schrieb Selenskyj. In seiner Geburtsstadt Krywyj Rih seien Lagerhäuser zerstört und in Odessa ein Hochhaus getroffen worden. Zudem berichtete Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko, dass erstmals das Regierungsgebäude getroffen wurde. 

Angriff mit mehr als 800 Drohnen, Marschflugkörpern und Raketen

«Die Welt kann die Kreml-Verbrecher zwingen, das Töten zu beenden - es braucht nur den politischen Willen», schrieb Selenskyj. Er kritisierte auch die USA. In Washington sei mehr als einmal gesagt worden, dass auf die Weigerung zu verhandeln Sanktionen folgen würden.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als dreieinhalb Jahren gegen eine russische Invasion. In der Nacht griff Russland nach ukrainischen Angaben mit mehr als 800 Kampfdrohnen, Marschflugkörpern und Raketen an. Es handelte sich dabei laut ukrainischen Angaben um den größten Drohnenangriff seit Beginn des Krieges.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | ausland | 68166436 |

Weitere Meldungen

Hunderte ukrainische Drohnen - russische Raffinerie als Ziel. Immer im Visier: die russische Ölindustrie. Die Ukraine wehrt sich gegen den Angreifer Russland und versucht, den Gegner tief in seinem Hinterland zu treffen. (Ausland, 19.05.2026 - 09:12) weiterlesen...

Makejew sieht neue Qualität der Kooperation mit Deutschland Die Weigerung der alten wie der neuen Bundesregierung, der von Russland angegriffenen Ukraine Taurus-Marschflugkörper der Bundeswehr mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern zur Verfügung zu stellen, ist aus Sicht ihres Botschafters in Deutschland nicht länger kriegsentscheidend."Wir verfügen nun schon länger über eigene Fähigkeiten dieser Art, erreichen mit Drohnen und Marschflugkörpern jetzt Ziele von 1.500 bis 2.000 Kilometern tief im russischen Hinterland", sagte der Diplomat Oleksij Makejew dem "Tagesspiegel". (Politik, 19.05.2026 - 07:31) weiterlesen...

Merz: Bulgarien zeigt bei Ukraine europäische Solidarität Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht Bulgarien auch unter dem neuen bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew als Unterstützer der Ukraine.Er sei "froh und dankbar", dass Bulgarien den Weg des Drucks auf Russland "in europäischer Solidarität mitgehen" wolle, sagte Merz am Montag nach einem Treffen mit Radew im Kanzleramt.Dass Europa seit dem Antritt der neuen ungarischen Regierung zu einer "neuen Geschlossenheit und Entschlossenheit" gefunden habe, "wird uns dem Frieden auch ein Stück näher bringen", fügte der Kanzler hinzu.Radew gilt als Moskau-nah und hatte sich in der Vergangenheit immer wieder kritisch zur Europäischen Union und deren militärische Unterstützung für die Ukraine geäußert. (Politik, 18.05.2026 - 18:40) weiterlesen...

Merkel zweifelt an Ukraine-Vermittler ohne Regierungsamt Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Skepsis auf die Debatte über eine mögliche Vermittlerrolle für ihren Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) oder sie selbst im Ukraine-Krieg reagiert.Man müsse sich nur in die Situation im Jahr 2014 zurückversetzen, sagte sie am Montag im WDR-"Europaforum" auf der Republica in Berlin. (Politik, 18.05.2026 - 13:52) weiterlesen...

Ukraine: Russische Angriffe auf Odessa und Dnipro Russland hat die massiven ukrainischen Drohnenattacken auf Moskau in der Nacht mit Gegenangriffen beantwortet. (Boerse, 18.05.2026 - 06:19) weiterlesen...

Finnlands Ex-Präsident Niinistö: Putin zu Verhandlungen bereit Finnlands früherer Präsident Sauli Niinistö glaubt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin zu Verhandlungen mit den Europäern bereit ist. (Politik, 18.05.2026 - 00:01) weiterlesen...