Papst Leo XIV. verlässt Klinik nach Krebsoperation
Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 11:48 Uhr | dpa, AD HOC NEWSSonntagsgebet folgt auf Klinikaufenthalt
- Papst Leo XIV. soll noch am Samstag aus dem Krankenhaus in den Vatikan zurückkehren.
- Das katholische Kirchenoberhaupt will am Sonntag das Angelus-Gebet vom Fenster der päpstlichen Wohnung aus sprechen.
- Die Rückkehr erfolgt nach einer Krebsoperation, über deren weiteren Behandlungsplan der Vatikan zunächst keine Angaben machte.
Leo XIV. kehrt nach Krebsoperation in den Vatikan zurück
Papst Leo XIV. kann nach seiner Krebsoperation das Krankenhaus verlassen und noch am Samstag in den Vatikan zurückkehren. Am Sonntag will das Oberhaupt der katholischen Kirche das Angelus-Gebet vom Fenster seiner päpstlichen Wohnung aus sprechen.
Rückkehr am Samstag geplant
Der Vatikan teilte mit, dass der Papst die Klinik noch am selben Tag verlassen könne. Damit verlagert sich die weitere Genesung aus dem Krankenhaus zurück in den Vatikan.
Das Angelus-Gebet am Sonntag soll vom Fenster der päpstlichen Wohnung aus stattfinden. Der Auftritt gibt den Gläubigen damit unmittelbar nach dem Krankenhausaufenthalt die Möglichkeit, den Papst wieder öffentlich zu sehen.
Nächster öffentlicher Termin
Mit dem Angelus-Gebet ist zugleich der erste angekündigte Termin nach der Operation festgelegt. Der Vatikan machte zunächst keine weiteren Angaben zu einem längerfristigen Programm oder zu zusätzlichen Terminen.
Die Rückkehr in den Vatikan bedeutet, dass die medizinische Nachsorge nun außerhalb der Klinik fortgesetzt wird. Wie schnell Leo XIV. wieder alle regulären Aufgaben und Reisen wahrnehmen kann, hängt vom weiteren Verlauf seiner Genesung ab.
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Die Entlassung markiert den Übergang von der unmittelbaren Nachsorge in der Gemelli-Klinik zur weiteren Genesung im Vatikan. Nach der Operation stand zunächst die Stabilisierung im Krankenhaus im Mittelpunkt; nun soll das Kirchenoberhaupt seine Amtsgeschäfte wieder stärker aus der päpstlichen Wohnung heraus wahrnehmen.
Das für Sonntag angekündigte Angelus-Gebet hat dabei eine besondere praktische und symbolische Bedeutung. Es signalisiert, dass der Papst trotz des Eingriffs öffentlich auftreten will, setzt aber zugleich einen klar begrenzten Rahmen: Das Gebet vom Fenster aus erfordert weniger körperliche Belastung als eine längere Reise oder ein umfangreicher Gottesdienst.
Rückkehr mit begrenztem Programm
Für die katholische Kirche ist entscheidend, wie schnell Leo XIV. seine regulären Termine wieder aufnehmen kann. Während eines Krankenhausaufenthalts können Kurienmitglieder Verwaltungsaufgaben weiterführen und einzelne Abläufe organisatorisch abfedern; zentrale päpstliche Entscheidungen und öffentliche Auftritte bleiben jedoch eng an den Gesundheitszustand gebunden.
Die Rückkehr in den Vatikan beendet deshalb nicht die medizinische Beobachtung. Nach einer Krebsoperation gehören Nachkontrollen und die Bewertung des weiteren Behandlungsplans zur nächsten Phase. Für die Gläubigen ist der Auftritt am Sonntag vor allem ein sichtbares Zeichen der Handlungsfähigkeit, während die längerfristige Belastbarkeit des Papstes erst im weiteren Verlauf erkennbar wird.
