ZDF beruft nach Fake-Videos New-York-Korrespondentin ab
20.02.2026 - 11:27:21 | dts-nachrichtenagentur.deDie Korrespondentin hatte für die Redaktionen "Mittagsmagazin" und "Heute-Journal" über die Angst von Kindern unter anderem in New York vor den Festnahmen der ICE-Behörde berichtet. In der Fassung für das "Heute-Journal" verwendete sie zwei Videoszenen aus dem Netz. Davon stammte eine Szene aus einem völlig anderen Kontext, die andere Szene war KI-generiert.
Das KI-generierte Material hätte ohne journalistische Begründung und ohne Einordnung gemäß der internen Regeln des ZDF zur Verwendung von KI-generiertem Material nicht verwendet werden dürfen, so der Sender weiter. Eine nach journalistischen Standards erforderliche Überprüfung der anderen Videoszene und ihres Ursprungs sei nicht erfolgt. Der Schlussredaktion des "Heute-Journals" hätte bei der Abnahme des Beitrags die KI-generierte Bildsequenz auffallen müssen.
"Der Schaden, der durch die Missachtung journalistischer Regeln entstanden ist, ist groß", sagte ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten. "Es geht im Kern um die Glaubwürdigkeit unserer Berichterstattung. Wir erarbeiten zurzeit einen Maßnahmenkatalog, um mit aller Konsequenz sicherzustellen, dass die hohen journalistischen Standards, denen wir verpflichtet sind, jederzeit und uneingeschränkt eingehalten werden."
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