Iran, USA

USA und Iran setzen Gespräche in Genf fort

17.02.2026 - 10:21:36 | dpa.de

In der Schweiz setzen die USA und der Iran ihre Verhandlungen fort. Wieder vermittelt dabei ein dritter Staat.

Bei den Gesprächen soll das iranische Atomprogramm im Mittelpunkt stehen. (Symbolbild) - Bild: ABEDIN TAHERKENAREH/epa/dpa
Bei den Gesprächen soll das iranische Atomprogramm im Mittelpunkt stehen. (Symbolbild) - Bild: ABEDIN TAHERKENAREH/epa/dpa

Die USA und der Iran setzen ihre Verhandlungen in Genf fort. Die «indirekten Gespräche» hätten zunächst mit einem Nachrichtenaustausch durch den Vermittler Oman begonnen, berichtete der staatliche iranische Rundfunk.

Die Gespräche zwischen der von Außenminister Abbas Araghtschi geführten Delegation aus Teheran und der US-Seite finden nach iranischen Angaben in der omanischen Botschaft statt. Die USA werden demnach durch den Sondergesandten Steve Witkoff sowie den Schwiegersohn von Präsident Donald Trump, Jared Kushner, vertreten.

Bei den Verhandlungen geht es unter anderem um Irans umstrittenes Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Führung in Teheran in den Besitz von Atomwaffen gelangt. Irans Regierung zeigt sich bereit, ihr Nuklearprogramm zu begrenzen, fordert im Gegenzug jedoch die Aufhebung harter Wirtschaftssanktionen. Andere Themen wie das Raketenprogramm oder die Unterstützung militanter Gruppen schloss Teheran vorab aus.

Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Trump drohte der iranischen Führung daraufhin mit einem Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Inzwischen haben die USA einen zweiten Flugzeugträger in die Region entsandt. Gestern begann die Marine der iranischen Revolutionsgarden ihrerseits mit einem Manöver in den Gewässern vor der Südküste.

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