Ukraine, Russland

EU will Ukraine vor neuer winterlicher Energiekrise bewahren

24.02.2026 - 18:26:37 | dpa.de

Gezielte russische Angriffe legen in der Ukraine im großen Umfang Stromnetze lahm. Kann der nächste Winter noch schlimmer werden?

  • Die EU will die Ukraine beim Wiederaufbau von Infrastruktur unterstützen. (Archivbild) - Foto: -/Kyodo/dpa

    -/Kyodo/dpa

  • Versprachen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges weitere Unterstützung: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r) und EU-Ratspräsident António Costa (l). - Foto: Ansgar Haase/dpa

    Ansgar Haase/dpa

Die EU will die Ukraine beim Wiederaufbau von Infrastruktur unterstützen. (Archivbild) - Foto: -/Kyodo/dpaVersprachen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zum Jahrestag des russischen Angriffskrieges weitere Unterstützung: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (r) und EU-Ratspräsident António Costa (l). - Foto: Ansgar Haase/dpa

Die von Russland angegriffene Ukraine soll im kommenden Winter nicht noch einmal eine schwere Energiekrise erleben. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte bei einem Besuch in Kiew einen Plan mit dem Namen «Repair, Rebuild, Restart» an. Er soll mit mehr als 920 Millionen Euro unterlegt sein und im Winter 2026/2027 in der ganzen Ukraine einen verlässlichen Stromfluss sichern.

Dazu werde man die dezentrale Produktion erneuerbarer Energien beschleunigen und durch russische Angriffe beschädigte Netze wieder aufbauen und modernisieren, erklärte von der Leyen bei dem Besuch zum vierten Jahrestag der russischen Invasion in die Ukraine. Zudem sollten beschädigte Kraftwerke repariert werden.

Für Soforthilfe in diesen Winter kündigte die Deutsche zudem ein neues Paket im Umfang von mehr als 100 Millionen Euro an. «Es steht ab sofort zur Verfügung», sagte von der Leyen.

Die Ukraine erlebt in diesem Winter nach eigenen Angaben die schwerste Energiekrise ihrer Geschichte. Wegen gezielter russischer Angriffe auf die Infrastruktur sind Millionen Menschen von langen Strom- und Heizungsausfällen betroffen.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Hol dir den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.

Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr.
Jetzt abonnieren.

Weitere Meldungen

EU will Ukraine vor neuer winterlicher Energiekrise bewahren Die von Russland angegriffene Ukraine soll im kommenden Winter nicht noch einmal eine schwere Energiekrise erleben. (Boerse, 24.02.2026 - 18:32) weiterlesen...

Düsterer Kriegsjahrestag für Ukraine: EU kann nicht liefern. Zum Jahrestag des Invasionsbeginns zeigt Kiew Trauer und Tapferkeit - und Moskau seine Unerbittlichkeit. Seine Kriegsziele in der Ukraine hat Russland auch nach vier Jahren nicht erreicht. (Ausland, 24.02.2026 - 15:12) weiterlesen...

Briten verabschieden neues Sanktionspaket gegen Russland Die britische Regierung hat zum vierten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine neue Sanktionen verhängt. (Boerse, 24.02.2026 - 13:46) weiterlesen...

Merz: Ukraine-Krieg nur mit gemeinsamer Stärke zu beenden. «Denn das Schicksal der Ukraine ist unser Schicksal», sagt Merz. In den vier Jahren seit Russlands Angriff auf das Nachbarland hat Deutschland der Ukraine mehr als 90 Milliarden Euro Hilfe geleistet. (Politik, 24.02.2026 - 13:44) weiterlesen...

Nouripour wirft China aktive Unterstützung im Ukraine-Krieg vor Der Bundestagsvizepräsident und Grünen-Außenpolitiker Omid Nouripour hat China eine aktive Beteiligung am Ukraine-Krieg und eine künstliche Verknappung von Seltenen Erden vorgeworfen.Das müsse Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner Reise in die Volksrepublik ebenso ansprechen wie die Menschenrechtsthematik. (Politik, 24.02.2026 - 13:02) weiterlesen...

EU-Führung gedenkt in Kiew der ukrainischen Kriegstoten. Am Jahrestag reisen internationale Gäste zur Unterstützung des osteuropäischen Landes nach Kiew. Vor vier Jahren begann die russische Vollinvasion in die Ukraine. (Ausland, 24.02.2026 - 11:40) weiterlesen...