USA, Börsenbericht

US-Börsen lassen nach - Goldpreis bricht ein

30.01.2026 - 22:27:20 | dts-nachrichtenagentur.de

Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 48.892 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.939 Punkten 0,4 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.552 Punkten 1,3 Prozent im Minus.US-Präsident Donald Trump hat am Freitag den früheren Notenbankdirektor Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Zentralbank Federal Reserve vorgeschlagen.

US-Börsen uneinheitlich - Tech-Werte im Aufschwung
USA - Wallstreet in New York 30.01.2026 - Bild: via dts Nachrichtenagentur
Warsh hatte zuletzt Trumps Linie, dass der Leitzins zügiger gesenkt werden müsse, unterstützt. Bevor er als Anwärter für den Job gehandelt wurde, wurde ihm jedoch nachgesagt, Inflationsängste sehr ernst zu nehmen und dafür auch einen hohen Leitzins in Kauf zu nehmen.

Ob Warsh letztlich die nötigen Stimmen im zuständigen Senatsausschuss erhalten wird, darf bezweifelt werden. Der Senator Thom Tillis will sich nämlich gegen die Bestätigung aller Kandidaten für die Federal Reserve stellen, bis die Untersuchung des Justizministeriums gegen den derzeitigen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell "vollständig und transparent abgeschlossen ist". Die Aussagen, wegen derer das US-Justizministerium die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Powell fortsetzt, könne "kein vernünftiger Mensch" als kriminelle Absicht auslegen, so Tillis. "Der Schutz der Unabhängigkeit der Federal Reserve vor politischer Einflussnahme oder rechtlicher Einschüchterung ist nicht verhandelbar."

Die europäische Gemeinschaftswährung war derweil schwächer: Ein Euro kostete 1,1856 US-Dollar, ein Dollar war am Freitagabend dementsprechend für 0,8435 Euro zu haben.

Der Goldpreis war stark im Rückwärtsgang, am Abend wurden für eine Feinunze 4.844 US-Dollar gezahlt (-10 Prozent). Das entspricht einem Preis von 131,37 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 69,98 US-Dollar, das waren 39 Cent oder 0,6 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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