Deutsche Wirtschaft sorgt sich wegen Trump um wichtigen Daten-Deal
31.03.2025 - 04:00:00 | dts-nachrichtenagentur.deAuch die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) befürchtet daher "gravierende Folgen", sollte Trump das bestehende Abkommen kippen. "Unternehmen aller Größen stünden vor Rechtsunsicherheiten und teilweise Haftungsrisiken", sagte DIHK-Chefjustitiar Stephan Wernicke dem "Handelsblatt". Die schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Marit Hansen sieht die EU-Kommission am Zug, sich "kurzfristig" zu positionieren. Es könnte aus ihrer Sicht aber auch "einen Unterschied machen, wenn sich die US-amerikanische Digitalwirtschaft aus eigenem Interesse für das Datenschutzabkommen einsetzen würde", sagte sie dem "Handelsblatt". Unabhängig davon riet Hansen betroffenen Firmen, sich vorausschauend mit "Exit-Strategien" zu beschäftigen. Dafür plädiert auch BDI-Expertin Plöger. "Unternehmen sind gut beraten, zusätzliche Vorkehrungen für den Datentransfer in die USA zu treffen", sagte sie. Sie schlug eine Absicherung durch die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission vor. Die Klauseln sollen helfen, die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zu erfüllen. Sie enthalten verschiedene Verpflichtungen. Zum Beispiel müssen beide Seiten "geeignete technische und organisatorische Maßnahmen" ergreifen, um die Sicherheit der Daten zu gewährleisten.
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