Iran, USA

Hardt begrüßt Angriff auf den Iran - Reeder in Sorge

28.02.2026 - 12:47:17 | dts-nachrichtenagentur.de

Der außenpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jürgen Hardt (CDU), hat nach dem Angriff auf Iran ein mögliches Ende des Mullah-Regimes als positiv bewertet."Atom- und Raketenprogramm Irans gefährden auch Deutschlands Sicherheit unmittelbar.

Was diese Programme zurückwirft, das ist gut für Deutschland", sagte Hardt dem Nachrichtenportal T-Online. "Ein neuer Iran muss einer sein, der seine Nachbarn nicht bedroht und allen Völkern im Iran Mitbestimmung garantiert."

Hardt sagte: "Die Zeit der Mullahs ist abgelaufen." Irans Regime habe jede Chance zum Selbsterhalt verpasst. "Die USA streckte ein letztes Mal die Hand für Verhandlungen aus, was das Regime mit Hinhalten und Lavieren sabotierte." Deutschland und Europa müssten nun wo möglich stabilisierend wirken. "Die Menschen Irans hassen die eigene Regierung, die auf Proteste nur mit Mord reagierte."

Die internationale Handelsschifffahrt befürchtet, durch den aktuellen Militärkonflikt im Nahen Osten in Mitleidenschaft gezogen zu werden. "Die aktuelle Eskalation trifft das Herz globaler Seehandelsrouten - das spüren unsere Reedereien und ihre Besatzungen unmittelbar" sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR) dem "Spiegel".

Die militärische Auseinandersetzung zwischen den USA, Israel und Iran findet in unmittelbarer Nähe bedeutender internationaler Seehandelswege und Umschlagplätze statt. So verläuft entlang der iranischen Küste insbesondere die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Handelsrouten für fossile Energieträger.

Die jüngste Eskalation erhöht laut VDR das Risiko möglicher Angriffe oder sicherheitsrelevanter Zwischenfälle auf See. Westlich davon verläuft - zwischen Israel, der Arabischen Halbinsel und Nordostafrika - zudem eine der wichtigsten Handelsrouten zwischen Europa und Asien: Der Seeweg durch das Rote Meer und den Suezkanal.

Die rund 300 in Deutschland ansässigen Reeder befürchten eine weitere Ausweitung der Konfliktdynamik mit erheblichen Risiken für die Handelsschifffahrt in der gesamten Region. "Unsere Schiffe stehen für offene Märkte und stabile Lieferketten, sie dürfen nicht in militärische Eskalationen hineingezogen werden", verlangte Kröger.

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