Trump, Alaska-Gipfel

Trump auf dem Weg zu Alaska-Gipfel mit Putin

15.08.2025 - 14:00:42

Das Treffen zwischen dem amerikanischen und russischen PrĂ€sidenten ist schon historisch, bevor es ĂŒberhaupt gestartet ist. Auf dem Weg nach Alaska ist Trump jetzt zumindest.

  • Trump steht vor einer seiner wichtigsten Reisen als PrĂ€sident. (Archivbild) - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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  • FĂŒr Trump beginnt eine seiner wichtigsten Reisen als PrĂ€sident. (Archivbild) - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

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Trump steht vor einer seiner wichtigsten Reisen als PrĂ€sident. (Archivbild) - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpaFĂŒr Trump beginnt eine seiner wichtigsten Reisen als PrĂ€sident. (Archivbild) - Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa

US-PrĂ€sident Donald Trump ist auf dem Weg zum Gipfel mit Russlands Kremlchef Wladimir Putin. Der 79-JĂ€hrige verließ am frĂŒhen Morgen in Washington das Weiße Haus und stieg wenig spĂ€ter in die PrĂ€sidentenmaschine Air Force One, wie auf TV-Aufnahmen zu sehen war. Trump wird laut Planung der US-Regierung um 21.00 Uhr MESZ beim Tagungsort in Anchorage in Alaska landen. Dort soll er erstmals seit seinem erneuten Amtsantritt persönlich mit Putin zusammentreffen. Es soll vor allem um den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gehen.

Mit Trump reisen unter anderem Außenminister Marco Rubio, Finanzminister Scott Bessent sowie Handelsminister Howard Lutnick nach Alaska. Auch Trumps Sondergesandter Steve Witkoff ist dabei. Trump schrieb auf seiner Plattform Truth Social vor der Abreise nur: «Es steht viel auf dem Spiel!!!» («HIGH STAKES!!!»).

Ukraine außen vor

Von dem GesprĂ€ch könnten entscheidende Impulse fĂŒr ein mögliches Kriegsende ausgehen - es bleibt aber unklar, wie viel unterm Strich von der Zusammenkunft erwartet werden kann. Die Ukraine, die bei dem Treffen in Alaska außen vor ist, verteidigt sich seit fast dreieinhalb Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. 

Selenskyjs europĂ€ische VerbĂŒndete wie Deutschland befĂŒrchten, dass sich Trump und Putin auf Gebietsabtretungen der Ukraine an Russland verstĂ€ndigen könnten, ohne die Ukraine einzubeziehen. Trump hatte sich in den letzten Jahren immer wieder anerkennend und respektvoll gegenĂŒber Putin geĂ€ußert, der Russland mit harter Hand regiert. Nach Treffen in seiner ersten Amtszeit hatte Trump immer wieder Standpunkte von Putin ĂŒbernommen.

@ dpa.de