Zyxel, Nebula

Zyxel Nebula 20.10: Passkeys und Identity-Federation für Enterprise

Veröffentlicht am: 07.09.2026 um 10:24 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Zyxel erweitert Nebula 20.10 um Passkeys, Identitätsdienste, Echtzeit-Übersicht und vereinfachten Gerätetausch für professionelle Netzwerke.

Zyxel Nebula 20.10: Mehr Sicherheit und effizientere Netzwerkverwaltung
Modernes Rechenzentrum mit blau beleuchteten Netzwerkschränken in einer aufgeräumten, industriellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Der Netzwerkausrüster Zyxel hat die Version 20.10 seiner Cloud-Management-Plattform Nebula veröffentlicht. Das umfangreiche Update führt neue Sicherheitsfunktionen und Werkzeuge zur betrieblichen Effizienz ein, um die Verwaltung von Netzwerkinfrastrukturen in Unternehmen zu modernisieren.

Laut einem Bericht vom 07.09.2026 stehen dabei insbesondere die Flexibilität bei der Benutzerauthentifizierung sowie verbesserte Diagnosemöglichkeiten im Mittelpunkt der technischen Neuerungen.

Ein Kernaspekt der neuen Version ist die Implementierung der sogenannten Identity-Federation. Diese Funktion ermöglicht es Administratoren, die Anmeldung an der Nebula-Plattform mit etablierten Identitätsdiensten zu verknüpfen.

Konkret werden hierbei Microsoft Entra ID, Google Workspace und Okta unterstützt. Durch diese Integration können Unternehmen ihre bestehenden Verzeichnisdienste nutzen, um den Zugriff auf das Netzwerkmanagement zentral zu steuern, was die Komplexität der Identitätsverwaltung reduziert.

Zusätzlich zur Anbindung externer Identitätsdienste bietet Nebula 20.10 nun die Unterstützung von Passkeys an. Diese Technologie soll die Sicherheit des Anmeldeprozesses erhöhen, indem sie phishing-resistente Authentifizierungsmethoden ermöglicht und die Abhängigkeit von herkömmlichen Passwörtern verringert. Damit reagiert der Anbieter auf die steigenden Anforderungen an moderne Cybersecurity-Standards innerhalb von Unternehmensnetzwerken.

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Für die tägliche Administration bringt das Update funktionale Erweiterungen im Bereich der Netzwerktopologie und Fehleranalyse. Eine neue Echtzeit-Topologiekarte erlaubt es IT-Verantwortlichen, die aktuelle Struktur und den Status aller verbundenen Geräte unmittelbar zu visualisieren.

Ergänzt wird dies durch zentralisierte Ereignisprotokolle, die eine konsolidierte Ansicht über Systemvorgänge bieten und die Identifizierung von Unregelmäßigkeiten im Netzbetrieb beschleunigen sollen.

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Um den Aufwand bei Hardware-Wartungen oder Upgrades zu minimieren, wurde zudem ein Ein-Klick-Gerätetausch in die Plattform integriert. Diese Funktion ist darauf ausgelegt, den Austausch von Netzwerkkomponenten zu vereinfachen, indem Konfigurationen und Einstellungen mit geringem manuellem Aufwand auf neue Geräte übertragen werden. Dies soll insbesondere die Ausfallzeiten bei Hardware-Defekten reduzieren.

Die Verfügbarkeit der neuen Leistungsmerkmale ist an das Lizenzmodell der Plattform gekoppelt. Wie das Unternehmen angibt, setzen die Funktionen des Updates 20.10 eine gültige Pro-Pack- oder MSP-Pack-Lizenz voraus. Damit richtet sich das Angebot vorrangig an professionelle Anwender und Managed Service Provider (MSP), die komplexe Infrastrukturen betreuen.

Mit der kontinuierlichen Erweiterung der Nebula-Plattform festigt der Anbieter seine Position im Markt für Cloud-basiertes Netzwerkmanagement. Den vorliegenden Informationen zufolge wird das System bereits von über 1 Million Unternehmen in rund 150 Märkten weltweit eingesetzt. Das aktuelle Update unterstreicht das Ziel, die Verwaltung großer und verteilter Netzwerke durch Automatisierung und moderne Sicherheitsarchitekturen effizienter zu gestalten.

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