Europa, EU

Medikament gegen Wochenbettdepression in der EU zugelassen

17.09.2025 - 14:03:21 | dpa.de

Zuranolon soll spürbare Erleichterung bei Wochenbettdepression schon nach zwei Wochen bringen. Aber nicht jede Frau sollte es nehmen.

Die EU-Kommission hat ein neues Medikament gegen Wochenbettdepressionen zugelassen. (Symbolbild)  - Foto: Julian Stratenschulte/dpa
Die EU-Kommission hat ein neues Medikament gegen Wochenbettdepressionen zugelassen. (Symbolbild) - Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Frauen mit Wochenbettdepression haben in der EU künftig Zugang zu einem neuen Medikament. Die Europäische Kommission hat Zuranolon die EU-weite Marktzulassung erteilt, wie die Behörde mitteilte. Allerdings gibt es eine große Einschränkung: Das Mittel wird nicht für die Stillzeit empfohlen und sollte auch nicht während der Schwangerschaft angewendet werden.

Wochenbettdepression - auch Postpartale Depression (PPD) genannt - äußert sich laut Kommission etwa durch anhaltende Traurigkeit, Angst, Erschöpfung und Schwierigkeiten im Alltag. Die Krankheit könne schwerwiegend und langanhaltend sein und sowohl Mutter als auch Kind belasten.

Bislang habe es keine für diese spezifische Erkrankung zugelassenen Behandlungen gegeben, so die EU-Kommission. Ein Vorteil von Zuranolon liegt nach Angaben der Kommission darin, dass es bereits nach zwei Wochen Behandlung depressive Symptome reduzieren kann.

Die Zulassung basiert auf der positiven wissenschaftlichen Bewertung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA). Das Medikament ist verschreibungspflichtig und kann Nebenwirkungen haben.

So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!

<b>So schätzen die Börsenprofis Aktien ein!</b>
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt abonnieren.
Für. Immer. Kostenlos.
de | wissenschaft | 68195814 |

Weitere Meldungen

EU-Parlament: Hunde und Katzen in EU müssen gechippt werden. Mikrochips sollen außerdem gegen illegalen Welpenhandel helfen. Was künftig in der gesamten EU gelten soll. Läuft ein Haustier weg, soll schneller klar sein, zu welcher Person oder Familie es gehört. (Unterhaltung, 28.04.2026 - 13:54) weiterlesen...

EU-Haushalt: Parlament geht auf Konfrontationskurs zu Berlin. Geld soll auch aus neuen Quellen kommen. Die Europäische Kommission schlägt für die Jahre nach 2028 einen Gemeinschaftsetat mit fast zwei Billionen Euro Umfang vor - das reicht den Abgeordneten nicht. (Ausland, 28.04.2026 - 12:57) weiterlesen...

EU-Kommission: Android-Nutzer sollten mehr KI-Optionen haben. Brüssel schlägt vor, das Betriebssystem Android für die KI-Konkurrenz zu öffnen. Davon sollen auch Nutzer profitieren. «Hey Google» sollte laut EU-Wettbewerbshütern nicht alternativlos sein. (Wissenschaft, 27.04.2026 - 20:22) weiterlesen...

Pflanzenschutz-Infos zu bürokratisch? EU-Kommissar zu Regeln. Zu viel Bürokratie, sagt Minister Rainer - und bekommt Unterstützung. Der EU-Kommissar stellt klar. Landwirte müssen seit Januar mehr Angaben zu Pflanzenschutzmitteln machen. (Wirtschaft, 27.04.2026 - 19:27) weiterlesen...

Merz will Iran Lockangebot machen - EU-Spitzen skeptisch. Doch wegen der Auswirkungen des Iran-Kriegs herrscht bei einem Gipfel dennoch Krisenstimmung. Nach der Abwahl von Viktor Orban hat die EU ein großes Problem weniger. (Ausland, 24.04.2026 - 17:42) weiterlesen...

Merz will Iran Lockangebot machen - EU berät. Doch wegen der Auswirkungen des Iran-Kriegs herrscht bei einem Gipfel dennoch Krisenstimmung. Nach der Abwahl von Viktor Orban hat die EU ein großes Problem weniger. (Ausland, 24.04.2026 - 14:31) weiterlesen...