Zotac, Magnus

Zotac Magnus One Ultra: RTX 5080 steckt in einem 11,46-Liter-PC

Veröffentlicht am: 20.10.2026 um 16:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Zotac kombiniert eine GeForce RTX 5080 mit Intels Core Ultra 7 265; das System unterstützt bis zu sechs Displays.
Ein minimalistischer, moderner Arbeitsplatz in einem hellen Loft mit einer leeren Schreibtischoberfläche. Illustration mit AI erstellt.

Der Hardwarehersteller Zotac hat mit dem Magnus One Ultra ein neues High-End-Desktop-System im kompakten Format auf den Markt gebracht. Wie aus Berichten vom 18. Oktober 2026 hervorgeht, kombiniert der Mini-PC eine vollwertige Nvidia GeForce RTX 5080 mit einem Intel Core Ultra 7 265 in einem Gehäuse mit einem Volumen von lediglich 11,46 Litern. Damit zählt das Modell zu den kleinsten Desktop-Rechnern dieser Leistungsklasse.

Leistungsstarke Komponenten auf engem Raum

Im Inneren des 126 x 365,5 x 249 Millimeter großen und rund 6,34 Kilogramm schweren Gehäuses arbeitet die auf Nvidias Blackwell-Architektur basierende GeForce RTX 5080. Die Grafikkarte verfügt über 16GB GDDR7-Speicher an einem 256-Bit-Interface, 10.752 CUDA-Cores, 336 Tensor-Cores sowie 84 Raytracing-Kerne.

Bei einer Leistungsaufnahme von 360W erreicht die GPU laut Herstellerangaben bis zu 1.801 AI TOPS und unterstützt Raytracing sowie DLSS 4.5. Laut Berichten liegt die Gaming-Leistung des Systems um bis zu 33 Prozent über der einer RTX 4080.

Als Hauptprozessor dient der Intel Core Ultra 7 265 mit 20 Kernen, einem Basistakt von 2,4GHz und einem maximalen Boost-Takt von bis zu 5,3GHz. Für die Stromversorgung der verbauten Hardware hat Zotac ein 850W-Netzteil direkt im Gehäuse integriert.

Anschlussvielfalt und Speicherausbau

Zur Erweiterung bietet der Magnus One Ultra zwei DDR5-Steckplätze, die einen Arbeitsspeicherausbau von bis zu 96GB ermöglichen. Massenspeicher lassen sich über zwei M.2-Slots nach den Standards PCIe 5.0 und PCIe 4.0 anbinden.

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Bei der Konnektivität setzt der Hersteller auf moderne Standards: Das System bietet Thunderbolt 4, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4, acht USB-Ports, einen UHS-II-SD-Kartenleser sowie zwei Ethernet-Schnittstellen mit Datenübertragungsraten von 5Gbps und 1Gbps.

Bildschirme lassen sich über DisplayPort 2.1b und HDMI 2.1b anschließen. Insgesamt unterstützt der Rechner bis zu sechs Displays parallel oder die simultane Ansteuerung von vier 4K-Bildschirmen.

In Japan beginnt der Preis für die Barebone-Ausführung des Magnus One Ultra ohne Arbeitsspeicher, SSD und Betriebssystem bei rund 418.000 Yen, was etwa 2.647 US-Dollar entspricht. Vollkonfigurationen mit einer RAM-Ausstattung von bis zu 96GB erreichen Preise von bis zu 750.200 Yen beziehungsweise rund 4.750 US-Dollar.

Neue Generation auch in klassischen Desktops

Parallel zu den kompakten Formaten erweitern auch andere Systemanbieter ihr Angebot mit der neuen chip-Generation. Wie am 19. Oktober 2026 berichtet wurde, startete das japanische Unternehmen Unitcom unter seiner Marke iiyama PC den Verkauf des Desktop-Modells LEVEL-R789-LC270K-VKX [Memory Re] für 469.800 Yen. Das in Osaka ansässige Unternehmen, das von CEO Taizo Hataeda geführt wird und die Ketten PC Koubou und Goodwill betreibt, setzt bei diesem konfigurierbaren System auf einen Intel Core Ultra 7 270K Plus auf einem Z890-Mainboard.

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Zur Ausstattung gehören zudem 32GB DDR5-Speicher, eine 1TB NVMe SSD, eine GeForce RTX 5080 mit 16GB GDDR7, ein 1000W-Netzteil mit 80PLUS-PLATINUM-Zertifizierung und Windows 11 Home.

Die in den aktuellen Rechnern verbauten Prozessoren der Intel Core Ultra Series 2 zeichnen sich durch eine Chiplet-Struktur und integrierte NPUs für Künstliche-Intelligenz-Anwendungen aus.

Laut Daten von Unitcom steigt die Single-Thread-Leistung der Performance-Kerne um bis zu 9 Prozent, während die Multi-Core-Leistung der Effizienz-Kerne um bis zu 32 Prozent zulegt. Gepaart mit Chipsätzen der Intel-800-Serie bieten die Plattformen zusätzliche PCIe-5.0-Lanes sowie Optionen für Thunderbolt-5-Erweiterungskarten.

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