Zoo, Office

Zoo Office: ZenaTech bringt KI-native Produktivitätsplattform

18.06.2026 - 15:44:10 | boerse-global.de

ZenaTech bringt mit Zoo Office eine KI-gestützte Produktivitätsplattform auf den Markt und zielt auf den Milliardenmarkt für Agentic AI ab.

ZenaTech launcht KI-Plattform Zoo Office für Unternehmen
Zoo - Sleek office environment with professionals interacting with holographic AI interfaces, symbolizing enterprise productivity and advanced technology. 18.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der US-Softwarekonzern ZenaTech (Nasdaq: ZENA) bringt mit „Zoo Office“ eine neue, KI-gestützte Produktivitätsplattform auf den Markt. Das Unternehmen will damit im boomenden Markt für „Agentic AI“ Fuß fassen.

Die Plattform soll die zunehmende Zersplitterung von Unternehmenssoftware beheben. Zoo Office verbindet interne Datenquellen und automatisiert komplexe Arbeitsabläufe. Ziel ist eine KI-native Arbeitsumgebung, die Entscheidungsprozesse beschleunigt. Noch in diesem Jahr ist ein privater Beta-Test des „Productivity Core“ geplant – zunächst für ausgewählte kleine und mittlere Unternehmen.

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Milliardenmarkt in Sicht

ZenaTech setzt mit dem Schritt auf ein rasant wachsendes Segment. Laut Marktforschern von MarketsandMarkets ist der Markt für unternehmenseigene KI-Agenten aktuell rund 7 Milliarden Euro schwer. Bis 2030 könnte er auf über 46 Milliarden Euro anwachsen – ein jährliches Plus von fast 50 Prozent. Noch ambitionierter sind die Langzeitprognosen von Gartner: Demnach könnten die Erlöse bis 2035 die Marke von 450 Milliarden Euro überschreiten.

CEO Shaun Passley betont, dass Zoo Office vor allem auf wiederkehrende Umsätze abzielt. Das Unternehmen befindet sich ohnehin in einer Phase rasanten Wachstums: Im ersten Quartal 2026 stieg der Umsatz um 640 Prozent. Bereits im Geschäftsjahr 2025 hatte ZenaTech ein Plus von 558 Prozent verzeichnet – angetrieben vor allem durch das Drohnen-Geschäft (Drone-as-a-Service), das im ersten vollen Betriebsjahr mehr als 10 Millionen Euro einbrachte.

Drohnen-Zertifizierung für den Staatssektor

Auch im Hardware-Bereich gibt es Bewegung. Die Tochterfirma ZenaDrone bewirbt sich um die „Blue UAS“-Zertifizierung des US-Verteidigungsministeriums für ihre IQ-Quad-Drohne. Das Modell ist spezialisiert auf Vermessung und Geodaten-Erfassung. Die Zulassung ist Voraussetzung für Verkäufe an Bundesbehörden wie das Army Corps of Engineers, die Air Force oder den Geological Survey. Drei Drohnenplattformen durchlaufen derzeit das mehrstufige „Green-to-Blue“-Prüfverfahren.

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Branche im KI-Fieber

ZenaTech reiht sich damit in eine Welle von KI-Initiativen ein. Erst am Dienstag hatte Databricks mit „Genie One“ eine Plattform vorgestellt, die Geschäftsteams per natürlicher Sprache Daten abfragen und Workflows automatisieren lässt.

Die Aktie von ZenaTech notierte zuletzt bei umgerechnet rund 1,30 Euro. Das Unternehmen verfügt über eine Hinterlegung von Wertpapieren im Volumen von 250 Millionen Euro und wurde kürzlich in den Russell-3000-Index aufgenommen – ein Zeichen für die wachsende Marktpräsenz.

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