ZimaCube, IceWhale

ZimaCube 2: IceWhale bringt Private-KI-NAS mit GPU-Power

Veröffentlicht am: 14.09.2026 um 19:01 Uhr | Redaktion boerse-global.de

IceWhale stellt den ZimaCube 2 mit sechs SATA-Bays, NVMe-Slots und optionaler RTX-GPU für private KI-Anwendungen vor Ort vor.

IceWhale ZimaCube 2: NAS mit GPU-Power für lokale KI
Ein moderner, minimalistischer Serverraum mit symmetrisch angeordneten, metallischen Speicherregalen in kühlem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Das Shanghaier Unternehmen IceWhale hat den ZimaCube 2 vorgestellt, ein Personal-Cloud-NAS-System, das hochkapazitiven Speicher mit erweiterbarer x86-Rechenleistung und GPU-Unterstützung für lokale KI-Workloads verbindet. Wie myeaglecountry.com berichtete, richtet sich das Gerät an Nutzer, die künstliche Intelligenz nicht über Cloud-Dienste, sondern direkt mit den eigenen Daten auf einem privaten System betreiben wollen.

Speicher und Erweiterbarkeit im Fokus

Der ZimaCube 2 bietet laut IceWhale sechs SATA-Bays sowie vier M.2-NVMe-Slots und positioniert sich damit als Speicherlösung mit erheblichem Ausbaupotenzial. Ergänzt wird die Speicherarchitektur durch einen Intel-Prozessor der 12. Generation, PCIe-Erweiterungsmöglichkeiten sowie Thunderbolt 4 für schnelle externe Anbindungen. Betrieben wird das System mit dem hauseigenen Betriebssystem ZimaOS.

Anzeige

Wer auf lokale KI-Systeme setzt, muss auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Einsatz dieser Technologien im Blick behalten. Dieser kostenlose Download verschafft Ihnen den notwendigen Überblick über Fristen, Pflichten und Risikoklassen der neuen EU-Vorgaben. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Fristen, Pflichten und Risikoklassen kompakt erklärt

Diese Kombination aus klassischer NAS-Funktionalität und moderner Compute-Erweiterung soll es Nutzern ermöglichen, das Gerät je nach Bedarf aufzurüsten – von reiner Datenspeicherung bis hin zu rechenintensiveren KI-Anwendungen.

Drei Konfigurationen für unterschiedliche Ansprüche

IceWhale bietet den ZimaCube 2 in drei Ausstattungsvarianten an: Standard, Pro und Creator Pack. Die leistungsstärkste Variante, das Creator Pack, umfasst laut Unternehmensangaben eine NVIDIA RTX PRO 2000 sowie 64 GB DDR5-Arbeitsspeicher. Diese Ausstattung zielt erkennbar auf Anwender, die rechenintensive KI-Modelle oder kreative Workloads lokal ausführen möchten, ohne auf externe Cloud-Infrastruktur angewiesen zu sein.

Die gestaffelten Konfigurationen erlauben es Käufern, das System an den eigenen Bedarf anzupassen – von grundlegenden Speicheraufgaben bis zu anspruchsvollen KI-Anwendungen mit dedizierter GPU-Beschleunigung.

Lokale Datenhoheit als zentrales Verkaufsargument

IceWhale-CEO Lauren Pan begründete die Entwicklung des ZimaCube 2 mit dem Anspruch, dass lokale KI mit den eigenen Daten arbeiten solle. Diese Positionierung reiht sich in einen breiteren Trend ein, bei dem Nutzer und Unternehmen zunehmend Wert auf Datenkontrolle legen und Alternativen zu cloudbasierten KI-Diensten großer Anbieter suchen.

Anzeige

Mit der Einführung privater KI-Infrastrukturen rücken auch neue regulatorische Anforderungen für Unternehmen und IT-Verantwortliche in den Fokus. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, welche Systeme als Hochrisiko eingestuft werden und was Sie bei der Implementierung beachten müssen. Welche KI-Systeme gelten als Hochrisiko – und was müssen Unternehmen jetzt konkret tun?

Mit dem ZimaCube 2 bringt IceWhale ein Produkt auf den Markt, das explizit auf diese Nachfrage nach privater, lokal betriebener KI-Infrastruktur zugeschnitten ist.

Durch die Kombination aus umfangreichem Speicherplatz, modularer Hardware-Erweiterung und optionaler GPU-Leistung positioniert sich das Gerät als Alternative für Nutzer, die Rechenleistung und Datenspeicherung unter eigener Kontrolle behalten möchten, statt auf externe Cloud-Anbieter zurückzugreifen.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 70100615 |