XPS 13: Dells dünnster Laptop wiegt nur 1 kg und kostet 640 Euro
29.05.2026 - 15:05:35 | boerse-global.deDell bringt sein dünnstes und leichtestes XPS-Modell auf den Markt – und zielt direkt auf Apples Premium-Segment.
Der US-Konzern hat am heutigen Freitag das neue XPS 13 (Modell DX13260) vorgestellt. Mit einem Gewicht von rund einem Kilogramm und einer Dicke von nur 12,7 Millimetern ist es das bisher kompakteste Gerät der Serie. Dell positioniert den Laptop als direkten Konkurrenten zum MacBook Neo – und das zu einem deutlich günstigeren Einstiegspreis.
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Technische Details und Preisstrategie
Das neue XPS 13 kommt mit einem 13,4-Zoll-Touchscreen (2560x1600 Pixel) und einer Bildwiederholrate von 120 Hertz. Dell setzt auf eine gestaffelte Preispolitik: Studenten zahlen für das Basismodell umgerechnet rund 550 Euro, der reguläre Verkaufspreis liegt bei etwa 640 Euro. Damit unterbietet Dell Apples MacBook Neo deutlich.
Angetrieben wird die Einstiegsvariante vom Intel Core 5 320 aus der Wildcat-Lake-Serie. Dazu gesellen sich 8 bis 16 Gigabyte RAM und 256 bis 512 Gigabyte SSD-Speicher. Wer mehr Leistung braucht, greift zur Premium-Version mit dem Intel Core Ultra 7 355. Dessen integrierte Neural Processing Unit (NPU) schafft 49 TOPS – genug für anspruchsvolle KI-Anwendungen. Diese Ausstattung bietet bis zu 32 GB RAM und eine Terabyte-SSD.
Der 52-Wh-Akku soll laut Hersteller bis zu 17 Stunden Videowiedergabe ermöglichen. Ob das in der Praxis hält, wird sich zeigen müssen.
Angespannter Wettbewerb im Kompaktsegment
Dell kommt nicht allein auf den Markt. Bereits am vergangenen Dienstag stellte Lenovo das IdeaPad Slim 5i vor, das ebenfalls auf Intels Wildcat-Lake-Prozessoren setzt und mit einem 13,3-Zoll-IPS-Display ausgestattet ist.
In China listeten mehrere Hersteller am Mittwoch neue Laptops mit dem gleichen Intel Core 5 320-Chip – darunter das Honor Notebook X14 2026, das ASUS Fearless 14SE 2026 und der HP OmniBook 3. Benchmark-Ergebnisse zeigen für den Core 5 320 einen PassMark-Multi-Core-Score von 15.222 Punkten – ein Wert, der den des A18 Pro (11.993 Punkte) deutlich übertrifft.
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ARM-Alternative für den Budget-Markt
Neben der x86-Welt rüstet auch Qualcomm auf. Der Chip-Hersteller kündigte am Mittwoch den Snapdragon C an – einen ARM-basierten Prozessor für Windows-Einsteiger-Laptops in der Preisklasse zwischen 275 und 365 Euro. Der Chip kommt mit Kryo-CPU-Kernen (statt der leistungsstärkeren Oryon-Kerne) und bleibt mit unter 40 TOPS unter der Copilot+-Schwelle. Erzielt werden soll vor allem eine lange Akkulaufzeit – etwa im neu angekündigten Acer Aspire Go 15.
Ausblick: Mehr Leistung und neue Konkurrenz
Während Dell auf das Ultrabook-Segment setzt, gehen andere Hersteller andere Wege. Lenovo brachte am Dienstag das ThinkPad X13 Gen 7 in Nordamerika auf den Markt. Mit Intel-Panther-Lake-Prozessoren und einem 54,7-Wh-Akku soll es bis zu 30 Stunden Videowiedergabe schaffen – fast das Doppelte des neuen XPS 13.
Dell selbst bereitet bereits den nächsten Schritt vor: Auf der Computex am kommenden Sonntag will das Unternehmen ein XPS-Notebook mit dem NVIDIA N1X-Chip zeigen. Erwartet werden 20 ARM-Kerne, 6.144 CUDA-Kerne und eine Architektur auf Basis von Blackwell.
Und auch Google mischt mit. Am heutigen Freitag bestätigte Google-Vizepräsident John Maletis, dass der Konzern günstigere Googlebook-Modelle für die Zukunft prüft – eine Abkehr von der bisherigen Premium-Strategie. Der Kampf um die besten kompakten Laptops wird also noch spannender.
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