Windows-Update, KB5121003

Windows-Update KB5121003: Spielabstürze und Systemneustarts

Veröffentlicht am: 22.08.2026 um 14:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft untersucht Spielabstürze durch Windows-11-Update KB5121003. Betroffene Nutzer können den Treiber entfernen oder das Update zurücksetzen.

Windows-11-Update KB5121003: Microsoft bestätigt Spielabstürze und Systemneustarts
Ein moderner Gaming-PC mit leuchtender RGB-Tastatur in einem abgedunkelten Büro. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat ein Problem mit dem Windows-11-Update KB5121003 bestätigt und untersucht derzeit, warum die am 11.08.2026 ausgelieferte Aktualisierung auf zahlreichen Systemen zu Spielabstürzen und PC-Neustarts führt.

Betroffen sind Windows 11 25H2 und 24H2 mit den Builds 26200.9168 beziehungsweise 26100.9168. Nutzer berichten von der Fehlermeldung EXCEPTION_ACCESS_VIOLATION, die das jeweilige Spiel abrupt beendet oder den gesamten Rechner neu starten lässt.

Betroffene Spiele und mutmaßliche Ursache

Konkret genannt werden die Titel Arc Raiders, Marvel Tokon und The Finals. Der Entwicklerstudio Embark, das sowohl für ARC Raiders als auch für The Finals verantwortlich zeichnet, hat als Ursache den Treiber inpoutx64.sys identifiziert, der üblicherweise für RGB-Beleuchtung von Peripheriegeräten genutzt wird. Microsoft selbst führt die Abstürze auf eine strengere Kernel-Handle-Validierung zurück, die den sogenannten Bugcheck 0x93 auslöst.

Weitere Fehlfunktionen durch das Update

Die Spielprobleme sind nicht die einzigen Nebenwirkungen von KB5121003. Nutzer melden zudem HDR-Störungen und Ausfälle bei der PIN-Anmeldung. Darüber hinaus funktionieren Microsoft Teams und das neue Outlook auf Arm-Geräten (Arm64) nach der Installation des Updates nicht mehr korrekt. Dabei handelt es sich um ein sicherheitsrelevantes Update: Je nach Quelle ist von mehr als 400 geschlossenen Sicherheitslücken sowie über 50 zusätzlichen Verbesserungen die Rede, andere Angaben sprechen von 420 beziehungsweise 421 behobenen Schwachstellen.

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Kein offizieller Workaround von Microsoft

Einen offiziellen Workaround hat Microsoft bislang nicht veröffentlicht. Betroffene Nutzer können das Update jedoch zurückrollen, etwa per DISM-Befehl. Als alternative Sofortmaßnahme wird empfohlen, den ursächlichen Treiber inpoutx64.sys manuell zu entfernen – über die Befehle „sc stop inpoutx64" und „sc delete inpoutx64".

Von einer vollständigen Deinstallation des Updates wird hingegen abgeraten, da dieser Schritt als riskant gilt, weil damit auch die enthaltenen Sicherheitskorrekturen entfallen.

Einordnung für Nutzer

Für Anwender, die auf stabile Spielesysteme angewiesen sind, ergibt sich damit eine Abwägung: Wer das Update installiert lässt, riskiert Abstürze in den genannten Titeln sowie mögliche Probleme mit Teams, Outlook auf Arm-Geräten, HDR und der PIN-Anmeldung.

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Wer stattdessen zurückrollt oder den Treiber entfernt, verzichtet vorübergehend auf die mit KB5121003 ausgelieferten Sicherheitskorrekturen beziehungsweise muss auf eine offizielle Lösung von Microsoft warten. Bis eine solche vorliegt, bleibt betroffenen Nutzern vorerst nur der manuelle Eingriff über die Treiberdeinstallation oder das Zurücksetzen des Updates per DISM.

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