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Windows Server 2022: Mainstream-Support endet am 13. Oktober

Veröffentlicht am: 17.09.2026 um 12:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft beendet am 13. Oktober 2026 den Mainstream-Support für Windows Server 2022. Viele kleinere Firmen haben den Wechsel noch nicht begonnen.

Windows Server 2022 verliert Mainstream-Support: Migration stockt
Ein ruhig beleuchteter, leerer Serverraum mit inaktiven Metallschränken in einer industriellen Umgebung. Illustration mit AI erstellt.

Am 13. Oktober 2026 stellt Microsoft den Mainstream-Support für Windows Server 2022 ein und liefert das letzte reguläre Sicherheitsupdate aus. Das im Rahmen des Long-Term-Servicing-Channel (LTSC) im September 2021 veröffentlichte Betriebssystem tritt damit in die Phase des Extended Support über.

Was sich für Nutzer ändert

Der Übergang bedeutet nicht das sofortige Ende der Versorgung: Im Extended Support erhalten Anwender weiterhin kostenlose monatliche Sicherheitsupdates, allerdings nur noch bis zum 14. Oktober 2031. Für die Datacenter-Variante Azure Edition gibt es zudem eine zeitlich begrenzte Sonderregelung – die sogenannte Hotpatching-Funktion, mit der Sicherheitsupdates ohne Neustart eingespielt werden können, steht dort noch bis Oktober 2027 zur Verfügung.

Für Unternehmen, die Windows Server 2022 im Einsatz haben, ändert sich also zunächst wenig am laufenden Betrieb, doch der Funktionsumfang und die Update-Zyklen werden schrittweise eingeschränkt. Neue Features sind im Extended Support in der Regel nicht mehr vorgesehen, während kritische Sicherheitslücken weiterhin geschlossen werden.

Nachfolger mit längerem Support-Horizont

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Als Alternative steht Windows Server 2025 bereit, das seit November 2024 verfügbar ist. Microsoft empfiehlt interessierten Unternehmen den Einsatz einer kostenlosen 180-Tage-Testversion, um vor einer Migration Kompatibilität und Funktionsumfang zu prüfen.

Für den Nachfolger nennen die Quellen unterschiedliche Support-Fristen: Laut einer Angabe läuft der Mainstream-Support bis zum 9. Oktober 2029 und der Extended Support bis Oktober 2034, laut einer anderen Angabe bis zum 13. November 2029 beziehungsweise 14. November 2034. In jedem Fall bietet Windows Server 2025 damit einen deutlich längeren Support-Horizont als das auslaufende Windows Server 2022.

Migrationstempo bei kleinen und mittleren Unternehmen bislang gering

Wie stark der Umstieg bei kleineren und mittleren Unternehmen bereits vorangeschritten ist, zeigt eine Umfrage unter SMB-Betrieben: Demnach haben erst 1,5 Prozent der Befragten die Migration bereits abgeschlossen, weitere 4,4 Prozent befinden sich aktuell im Migrationsprozess oder in der Validierungsphase.

Der überwiegende Teil der kleineren Unternehmen hat den Wechsel also offenbar noch nicht in Angriff genommen, obwohl der Stichtag für das Ende des Mainstream-Supports näher rückt.

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Für IT-Verantwortliche bedeutet das Auslaufen des Mainstream-Supports vor allem, den eigenen Zeitplan für eine Migration zu überprüfen. Zwar bleibt durch den Extended Support bis 2031 ein gewisser Puffer, doch mit sinkendem Funktionsumfang und der begrenzten Hotpatching-Verfügbarkeit bis 2027 rückt eine mittelfristige Planung des Umstiegs auf Windows Server 2025 oder eine andere Lösung stärker in den Fokus.

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