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Windows Defender: Microsoft behebt Absturz-Bug seit 18. August

Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 12:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft hat die durch ein fehlerhaftes Signatur-Update ausgelösten Abstürze von Windows Defender behoben. Der Fix ist bereits ausgerollt.

Microsoft behebt Windows-Defender-Abstürze nach fehlerhaftem Update
Ein moderner Laptop auf einem Schreibtisch während eines Sicherheitsscans. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat einen Fehler in Windows Defender behoben, der seit dem 18. August 2026 zu Abstürzen des Sicherheitsprogramms führte. Ursache war ein fehlerhaftes Security-Intelligence-Update, das Nutzer auf Windows 10 und Windows 11 gleichermaßen betraf. Der Fix wurde mit dem Signatur-Update 1.457.236.0 ausgeliefert.

Fehlerhaftes Update legte Scans lahm

Betroffen waren nach Angaben von Microsoft die Signaturversionen 1.457.222.0 bis 1.457.230.0. Sowohl Schnell- als auch vollständige und Offline-Scans stürzten mit dem Fehlercode 0xC0000005 ab.

Nach Beobachtungen von Nutzern brach der Schnellscan typischerweise bei 75 bis 80 Prozent ab, während der Offline-Scan häufig bei 90 bis 93 Prozent, teils genau bei 91 Prozent, stehen blieb. Als technische Ursache wurde ein Problem in der Datei mpengine.dll identifiziert. Die Engine-Versionen 1.1.26070.7 und 1.1.26080.2 waren von dem Fehler betroffen.

Microsoft bestätigte das Problem und riet betroffenen Nutzern ausdrücklich davon ab, ihr Windows-System neu zu installieren. Stattdessen sollten Anwender lediglich das ausstehende Signatur-Update abwarten, da dieses den Fehler automatisch beheben würde.

Fix ausgerollt, teils höhere Version nötig

Die Behebung erfolgte mit der Signaturversion 1.457.236.0. In manchen Fällen war jedoch erst die Version 1.457.238.0 oder eine höhere Signatur notwendig, damit die Scans wieder fehlerfrei liefen. Mittlerweile ist laut aktuellem Stand die Signaturversion 1.457.244.0 ausgerollt, während die zugrunde liegende Engine-Version unverändert bei 1.1.26070.7 verblieb.

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Ein Zusammenhang mit dem sogenannten ShieldBreak-Exploit wurde nicht bestätigt. Damit bleibt offen, ob der Absturz-Bug rein technischer Natur war oder mit weiteren Sicherheitsproblemen in Verbindung stand.

Parallel: Warnung vor aktiver Schwachstelle

Während Microsoft an der Stabilität von Defender arbeitete, warnte die US-Cybersicherheitsbehörde CISA parallel vor der aktiven Ausnutzung einer weiteren Schwachstelle, CVE-2026-33824, einer Remote-Code-Execution-Lücke im Windows-IKE-Protokoll.

Die beiden Vorfälle stehen laut den vorliegenden Informationen nicht in direktem Zusammenhang, fallen aber in denselben Zeitraum und verdeutlichen den erhöhten Handlungsbedarf bei Windows-Sicherheitsupdates.

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Für Nutzer bedeutet die Behebung des Defender-Bugs, dass reguläre Scans nach der Aktualisierung auf die neue Signaturversion wieder ohne Abstürze durchlaufen sollten. Wer weiterhin Probleme feststellt, sollte prüfen, ob die installierte Signaturversion tatsächlich mindestens 1.457.236.0 beträgt, da frühere Versionen den Fehler noch enthielten.

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