Windows 12: Microsoft plant Drei-Jahres-Rhythmus mit KI-Kern
21.06.2026 - 10:26:27 | boerse-global.de
Windows 12, eine neue Office-Version und die radikale Integration von Künstlicher Intelligenz stehen auf dem Programm.
Windows 12: Der große Sprung nach vorn
Branchenbeobachter rechnen mit einem Erscheinen von Windows 12 im Laufe des Jahres 2026. Damit würde Microsoft zu einem Drei-Jäher-Rhythmus für große Betriebssystem-Updates zurückkehren. Das neue System soll auf einer modularen Architektur namens CorePC basieren – und vor allem eines: KI-gesteuert sein.
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Die Hardware-Anforderungen steigen deutlich. Experten gehen davon aus, dass Windows 12 mindestens 8 Gigabyte Arbeitsspeicher voraussetzt. Wer die KI-Funktionen voll nutzen will, braucht 16 Gigabyte. Zusätzlich ist ein spezieller KI-Chip (NPU) mit einer Rechenleistung von 40 Billionen Operationen pro Sekunde nötig.
Das Problem: Ein großer Teil der Nutzer hinkt hinterher. Aktuelle Zahlen zeigen, dass rund 46 Prozent aller Windows-Rechner noch immer Windows 10 verwenden. Bei Hewlett-Packard liegt der Anteil sogar bei etwa 30 Prozent – obwohl der Support für Windows 10 bereits am 14. Oktober 2025 auslief.
Windows 11 26H2: Das Update vor dem großen Wurf
Bevor Windows 12 kommt, steht zunächst ein wichtiges Zwischenupdate an. Seit dem 19. Juni 2026 testet Microsoft die Version Windows 11 26H2 in seinen Testkanälen. Es handelt sich um ein vergleichsweise kleines Update, das bereits vorhandene Funktionen aus früheren Versionen aktiviert. Die Installation soll so besonders schnell gehen.
Die Unterstützung läuft gestaffelt: Home- und Pro-Editionen erhalten 24 Monate Support, Enterprise- und Education-Versionen 36 Monate. IT-Abteilungen können das Update über die bekannten Verwaltungstools wie Intune und WSUS ausrollen. Ein besonderes Highlight: Neue Audio-Profile versprechen eine niedrigere Latenz für Musikproduzenten und Tontechniker.
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Office 2026: Der Countdown läuft
Auch bei den Büroanwendungen tut sich etwas. Microsoft bereitet die Veröffentlichung von Office 2026 vor. Der Zeitpunkt ist brisant, denn der Support für Office 2021 endet am 13. Oktober 2026 – endgültig. Danach gibt es weder Sicherheitsupdates noch Fehlerbehebungen.
Unternehmen, die noch Office 2021 nutzen, stehen vor der Wahl: Entweder sie steigen auf das Microsoft-365-Abo um, oder sie wechseln auf Office 2024. Die einmalige Kaufversion wird bis 2029 unterstützt.
Milliarden für die KI-Infrastruktur
Microsoft investiert massiv in die künstliche Intelligenz. Rund 190 Milliarden Euro fließen in den Ausbau der KI-Infrastruktur. Die Rechnung scheint aufzugehen: Die KI-Dienste des Konzerns spülen schätzungsweise 37 Milliarden Euro Jahresumsatz in die Kassen – ein Plus von über 120 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Ein Großteil der Fortune-500-Unternehmen nutzt bereits die Azure-KI-Dienste.
Doch mit der Macht der KI wachsen auch die Bedenken. Viele Unternehmen fürchten um ihre Datensicherheit. Microsoft reagiert: Bis Juli 2026 sollen neue Verwaltungsfunktionen kommen. Mit dem Microsoft-Purview-Framework können Administratoren dann per Knopfdruck verhindern, dass der KI-Assistent Copilot auf vertrauliche Dateien zugreift. Das gilt für Word, Excel, PowerPoint und Outlook. Ein wichtiger Schritt – schließlich geht es um nichts weniger als die Frage, wer in Zukunft die Kontrolle über die eigenen Daten behält.
