Windows 11: Versteckte KI-Funktion läuft standardmäßig im Hintergrund
Veröffentlicht am: 30.08.2026 um 18:44 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Eine in Windows 11 standardmäßig aktivierte Funktion zur Text- und Bildgenerierung sorgt derzeit für Diskussionen unter Nutzern. Die Funktion laufe im Hintergrund und könne die Systemleistung reduzieren, berichten Nutzer. Wer sie deaktivieren möchte, findet die entsprechende Einstellung unter „Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Text- und Bildgenerierung“.
Standardmäßig aktiv, Deaktivierung möglich
Mehrere Nutzerberichte weisen darauf hin, dass die betreffende KI-Funktion ohne explizite Zustimmung aktiviert ist und im Hintergrund arbeitet. Betroffene empfehlen, den entsprechenden Menüpunkt in den Systemeinstellungen aufzurufen, um die Funktion bei Bedarf abzuschalten. Der Weg über „Datenschutz und Sicherheit“ wird dabei übereinstimmend als Fundort genannt.
Microsoft verweist auf Aktivitätsprotokoll ohne Anfragen
Microsoft selbst verweist auf die eigene Datenschutzseite „Text and image generation“ innerhalb von Windows 11, die auflistet, welche Apps über KI-Berechtigungen verfügen. Laut aktuellem Aktivitätsprotokoll auf dieser Seite werden dort 0 Anfragen angezeigt – ein Hinweis darauf, dass die Funktion nicht tatsächlich im Hintergrund genutzt wird, obwohl sie als aktiviert geführt ist.
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Zudem erklärt Microsoft, dass On-Device-KI-Modelle auf der NPU (Neural Processing Unit) von Copilot+-PCs verfolgt würden. Das Unternehmen bezeichnet virale Behauptungen, wonach die KI-Funktion den PC generell verlangsame, als irreführend.
Diskrepanz zwischen Nutzerwahrnehmung und Herstellerangaben
Der Fall zeigt eine Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung einzelner Nutzer, die eine spürbare Leistungsreduzierung durch die standardmäßig aktivierte Funktion melden, und der Darstellung von Microsoft, das anhand der eigenen Protokolldaten keine tatsächliche Hintergrundnutzung erkennen kann.
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Für Nutzer, die die Funktion dennoch abschalten möchten, bleibt der Weg über die Datenschutzeinstellungen die praktikable Lösung, unabhängig davon, ob eine messbare Leistungsbeeinträchtigung tatsächlich vorliegt.
