Windows, Ungefragte

Windows 11: Ungefragte Partner-Apps landen schon bei der Einrichtung auf PCs

Veröffentlicht am: 17.10.2026 um 10:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Unnötige Programme lassen sich entfernen und automatische Starts deaktivieren, um Speicherplatz und Systemressourcen freizugeben.
Ein minimalistischer, aufgeräumter Arbeitsplatz mit einem hölzernen Schreibtisch, einer kleinen Pflanze und natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Bei der Neuinstallation oder Ersteinrichtung von Windows 11 gelangen regelmäßig zusätzliche Hilfsprogramme und Partneranwendungen ungefragt auf den Computer. Darauf weist der Journalist Jorge Aguilar in einem Beitrag für das Fachportal How-To Geek hin.

Das Betriebssystem lädt demnach bereits während des Einrichtungsvorgangs Softwarekomponenten von Microsoft sowie externen Partnerunternehmen herunter, die für den grundlegenden Betrieb des PCs nicht erforderlich sind.

Unbekannte Verknüpfungen und Websuche im Startmenü

Unmittelbar nach dem ersten Start des Betriebssystems werden die Folgen dieser Installationspraxis auf der Benutzeroberfläche sichtbar. Im Startmenü finden sich Verknüpfungen und Kacheln für Dienste und Programme, die von den Anwendern nicht selbst eingerichtet wurden.

Zusätzlich beschränkt sich die in Windows 11 integrierte Suchfunktion nicht allein auf lokale Dateien und Programme auf der Festplatte. Die Suchleiste liefert standardmäßig auch Ergebnisse aus dem Internet, was zu einer Vermischung von Systembefehlen mit netzbasierten Inhalten führt. Aguilar sieht in diesen Voreinstellungen eine unnötige Belastung der Arbeitsumgebung.

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Deinstallation über die Systemeinstellungen

Um die Kontrolle über das System zu behalten, empfiehlt der Fachjournalist eine zügige Überprüfung der installierten Software direkt nach der Inbetriebnahme. Anwender sollten dazu in den Systemeinstellungen den Bereich für installierte Apps aufrufen und die dort aufgeführten Einträge systematisch durchgehen.

Alle Programme, die für den individuellen Arbeitsalltag nicht benötigt werden, sollten konsequent deinstalliert werden. Diese Maßnahme betreffe insbesondere zeitlich befristete Testversionen, die von vielen PC-Herstellern vorab auf Neugeräten aufgespielt werden. Solche herstellerspezifischen Beigaben beanspruchen Speicherplatz und können Hintergrundprozesse auslösen.

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Kontrolle der Autostart-Einträge

Als weiteren Schritt zur Optimierung des Systems rät Aguilar dazu, die Liste der automatisch startenden Programme zu überprüfen. Zahlreiche Drittanbieter-Anwendungen und optionale Messenger tragen sich bei der Einrichtung selbstständig in den Systemstart ein und werden fortan bei jedem Hochfahren des Rechners im Hintergrund geladen.

Nutzer sollten diese Liste bereinigen und nicht benötigte Dienste deaktivieren. Durch das Abschalten überflüssiger Autostart-Programme lässt sich der Systemstart beschleunigen und der Arbeitsspeicher entlasten, wodurch Ressourcen für die tatsächlich genutzten Anwendungen frei bleiben. Eine gezielte Deaktivierung dieser Dienste stellt sicher, dass das Betriebssystem stabil und übersichtlich bleibt.

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