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Windows 11: Task Manager überwacht KI-Workloads auf NPUs

Veröffentlicht am: 20.08.2026 um 14:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft erweitert den Task Manager um NPU-Spalten zur Überwachung von KI-Prozessen. Nutzer können die Auslastung neuronaler Einheiten nun direkt einsehen.

Windows 11 Task Manager: Neue NPU-Überwachung für KI-Workloads
Ein moderner Laptop auf einem Schreibtisch zeigt auf dem Bildschirm eine Systemüberwachungssoftware mit Leistungsdaten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft rüstet den Task Manager in Windows 11 mit neuen Funktionen zur Überwachung von KI-Workloads aus. Das Unternehmen fügt optionale Spalten hinzu, die Aufschluss über die Auslastung von neuronalen Prozessoren (NPUs) geben.

Neue Spalten für NPU-Überwachung

In den Ansichten Prozesse, Benutzer und Details des Task Managers stehen künftig NPU- und NPU-Engine-Spalten zur Verfügung. Ergänzend führt Microsoft Spalten für NPU Dedicated Memory und NPU Shared Memory ein, mit denen sich der von KI-Prozessen beanspruchte Arbeitsspeicher gezielt nachvollziehen lässt.

Auf der Leistungsseite des Task Managers erscheinen die neuronalen Recheneinheiten der Grafikprozessoren zudem unter der Bezeichnung „GPU – Neural“. Damit lässt sich künftig differenzierter erkennen, welche Hardwarekomponente eine KI-Aufgabe tatsächlich verarbeitet.

Darüber hinaus bringt Microsoft eine neue optionale Isolation-Spalte in den Task Manager ein, die zusätzliche Informationen zur Prozessisolierung liefert.

Zweck: Kontrolle über KI-Workloads

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Die neuen Anzeigen sollen Nutzern dabei helfen, KI-Workloads auf ihrem System nachzuverfolgen und festzustellen, ob eine Aufgabe tatsächlich von der NPU verarbeitet wird oder stattdessen auf den Prozessor zurückfällt.

Ein solcher CPU-Fallback kann etwa auftreten, wenn eine Anwendung die NPU aus technischen Gründen nicht nutzen kann, was sich bislang für Anwender kaum nachvollziehen ließ. Mit den neuen Spalten wird dieser Vorgang im Task Manager sichtbar.

Optionale Aktivierung

Die neuen NPU-Spalten sind standardmäßig nicht aktiviert. Nutzer müssen sie manuell in den entsprechenden Ansichten des Task Managers einblenden, um die zusätzlichen Informationen zur KI-Auslastung angezeigt zu bekommen.

Die Erweiterung reiht sich in Microsofts fortlaufende Bemühungen ein, Windows 11 stärker auf KI-gestützte Anwendungen und die zunehmende Verbreitung von NPU-Hardware in modernen PCs auszurichten.

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Mit den neuen Überwachungsmöglichkeiten erhalten Anwender und IT-Verantwortliche erstmals ein systemeigenes Werkzeug, um die tatsächliche Nutzung von KI-Beschleunigern direkt im Betriebssystem nachzuvollziehen, ohne auf externe Diagnosetools zurückgreifen zu müssen.

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