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Windows 11: Project K2 macht System-Flyouts 70% schneller

28.05.2026 - 00:57:25 | boerse-global.de

Neue .NET-Patches und Project K2 steigern die Windows-11-Leistung um bis zu 70 Prozent bei Menüs und Anwendungen.

Windows 11: Project K2 macht System-Flyouts 70% schneller - Foto: über boerse-global.de
Windows 11: Project K2 macht System-Flyouts 70% schneller - Foto: über boerse-global.de

Die neuen Patches beheben Stabilitätsprobleme und bringen spürbare Leistungssteigerungen.

In der letzten Mai-Woche hat Microsoft gleich mehrere kumulative Updates für das .NET Framework auf Windows 11-Systemen bereitgestellt. Die Aktualisierungen betreffen sowohl ältere als auch aktuelle Versionen des Betriebssystems und sind Teil einer umfassenderen Performance-Initiative.

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Gezielte Fehlerbehebungen für Entwickler

Am 25. Mai veröffentlichte Microsoft das Update KB5092430 über den Microsoft Update Catalog. Es richtet sich an .NET Framework 3.5 und 4.8.1 auf Windows 11 Version 24H2 und ersetzt mehrere frühere Updates – ein Schritt, der vor allem für x64-basierte Systeme den Update-Pfad vereinfacht.

Einen Tag später folgte KB5092427, ein optionales Vorschau-Update für die gleichen Framework-Versionen auf Windows 11 Version 25H2. Dieses Paket konzentriert sich auf Stabilitätsprobleme: So wurden etwa Fälle behoben, in denen synchrone HttpWebRequest-Verbindungen nicht mehr reagierten. Auch ein Bug im Visual Studio x86-Debugger, der Gleitkommawerte falsch anzeigte, gehört der Vergangenheit an. Sicherheitspatches enthält das Update nicht – es soll vor allem die Entwicklungsumgebungen in Unternehmen zuverlässiger machen.

„Project K2": Windows wird spürbar schneller

Die .NET-Updates kamen nicht allein. Parallel dazu veröffentlichte Microsoft die optionalen kumulativen Vorschau-Updates KB5089573 (für Versionen 24H2 und 25H2) sowie KB5089570 (für Version 26H1). Diese System-Updates führen eine Performance-Initiative namens Project K2 ein.

Herzstück ist das sogenannte Low Latency Profile. Es soll die Systemreaktionszeiten drastisch verkürzen. Erste Tests zeigen: System-Flyouts und Menüs arbeiten bis zu 70 Prozent schneller, die Startzeiten von Anwendungen verbessern sich um rund 40 Prozent. Ein besonders beeindruckendes Beispiel liefert ein Rennspiel: Die Ladezeit für eine anspruchsvolle Shader-Darstellung sank in einer öffentlichen Vorschau von 48 auf nur zwei Sekunden – auf moderner Grafikhardware.

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Task Manager beobachtet jetzt KI-Chips

Die Mai-Updates bringen noch weitere Neuerungen mit sich:

  • Task Manager mit NPU-Überwachung: Der Task Manager zeigt jetzt die Auslastung und den Speicherverbrauch von Neural Processing Units (NPUs) an – ein wichtiges Feature angesichts zunehmender KI-Workloads.
  • Bessere Konnektivität: Shared Audio via Bluetooth LE wird unterstützt, und USB4-Verbindungen arbeiten effizienter.
  • Sicherheitszertifikate laufen aus: Microsoft beginnt mit der Ausstellung neuer Secure Boot-Zertifikate. Die alten Zertifikate aus dem Jahr 2011 verlieren Ende Juni 2026 ihre Gültigkeit.
  • Windows Hello wird schneller: Biometrische Verfahren werden nun als Standard-Anmeldemethode bevorzugt. Die Authentifizierung selbst soll spürbar flotter vonstattengehen.

Zusätzlich testet Microsoft offenbar eine automatische Geräteisolierung in Defender for Endpoint. Diese Funktion blockiert bei erkannten Angriffen den Netzwerkverkehr, hält aber die Verbindung zu den wichtigen Sicherheitsdiensten aufrecht. Experten raten jedoch zu einer sorgfältigen Konfiguration, um mögliche Lücken zu vermeiden.

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