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Windows 11: Project K2 macht Oberfläche bis zu 70% schneller

29.05.2026 - 21:20:19 | boerse-global.de

Microsofts K2-Initiative beschleunigt die Oberfläche um bis zu 70 Prozent. Das Startmenü wird mit neuen Anpassungsoptionen flexibler.

Windows 11: Project K2 macht Oberfläche bis zu 70% schneller - Foto: über boerse-global.de
Windows 11: Project K2 macht Oberfläche bis zu 70% schneller - Foto: über boerse-global.de

Microsoft konzentriert sich bei der aktuellen Windows-11-Entwicklung auf schnellere Reaktionszeiten und ein flexibleres Startmenü. Mit Updates für die Versionen 24H2, 25H2 und die experimentellen Kanäle 26H1 und 26H2 adressiert der Konzern zentrale Kritikpunkte.

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Project K2: Bis zu 70 Prozent schnellere Oberfläche

Die sogenannte K2-Initiative bildet das technische Herzstück der aktuellen Optimierungen. Die am 26. und 28. Mai veröffentlichten optionalen Updates (KB5089573) führen ein „Low Latency Profile“ ein. Die Technologie soll Verzögerungen bei alltäglichen Interaktionen spürbar reduzieren.

Der CPU-Scheduler hebt bei Aufrufen des Startmenüs, der Suche oder des Action Centers die Prozessor-Taktfrequenz für Millisekunden massiv an. Dieses „Race-to-Sleep“-Prinzip steigert die Reaktionsfähigkeit der Oberfläche um bis zu 70 Prozent. App-Starts beschleunigen sich durch die gezielten Lastspitzen um bis zu 40 Prozent. Die Auswirkungen auf die Akkulaufzeit bleiben minimal, da die Leistungsboosts nur wenige hundert Millisekunden andauern.

Startmenü: „Empfohlen“ wird zu „Zuletzt verwendet“

Das am 29. Mai veröffentlichte Insider-Update KB5089569 für den Kanal 26H2 zeigt eine deutliche Abkehr von starren Layout-Vorgaben. Microsoft reagiert damit auf den Wunsch nach mehr Kontrolle über die Sichtbarkeit von Inhalten.

Der Bereich „Empfohlen“ heißt künftig „Zuletzt verwendet“. Nutzer können Sektionen wie angeheftete Apps oder Empfehlungen über dedizierte Schaltflächen komplett ein- oder ausblenden. Das Startmenü lässt sich wahlweise in einer kleinen oder großen Ansicht betreiben. Auch Benutzername und Profilbild lassen sich in der neuen Version verbergen. Eine neu gestaltete Einstellungsseite zentralisiert die Konfiguration der Oberfläche.

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Shared Audio und NPU-Überwachung

Die Updates enthalten auch Erweiterungen für die Hardware-Interaktion. Die Funktion „Shared Audio“ basiert auf dem Bluetooth LE Audio-Standard und gibt Audiosignale simultan an zwei kompatible Kopfhörer oder Hörgeräte aus.

Der Task-Manager bietet auf Copilot+-PCs nun eine detaillierte Überwachung der NPU-Auslastung. Dies unterstreicht die Integration von KI-Funktionen auf lokaler Ebene, etwa durch das Modell „Phi Silica“. Im Gaming-Bereich erprobt Microsoft die Technologie „Advanced Shader Delivery“ (ASD). Interne Tests zeigen signifikante Reduzierungen bei Ladezeiten: In Forza Horizon 6 sanken sie von 48 Sekunden auf etwa 2 Sekunden.

Sicherheitswartung und Installationshürden

Ein kritischer Punkt betrifft die Secure-Boot-Infrastruktur. Ältere Zertifikate aus dem Jahr 2011 verlieren im Juni 2026 ihre Gültigkeit. Microsoft implementiert mit den aktuellen Updates neue Zertifizierungen, die bis 2038 gültig sind.

Bei der Installation kann der Fehlercode 0x800f0922 auftreten – vor allem, wenn die EFI-Systempartition weniger als 10 Megabyte freien Speicherplatz aufweist. Beim Zurücksetzen des PCs im aktuellen Insider-Build 26300.8553 empfiehlt Microsoft den Cloud-Download statt der lokalen Option, um Instabilitäten zu vermeiden.

Die Neuerungen der optionalen Updates sollen nach der Testphase in den regulären Patch-Day im Juni 2026 einfließen. Eine stabile Version des Zweigs 25H2 wird für den Herbst 2026 erwartet.

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