Windows, Lebenslange

Windows 11 Pro: Lebenslange Lizenz zum Schnäppchenpreis

18.05.2026 - 04:11:57 | boerse-global.de

Microsoft kämpft mit über 500 Sicherheitslücken in 2026, während ein günstiges Windows-11-Pro-Angebot und der Secure-Boot-Stichtag Nutzer unter Zugzwang setzen.

Windows 11 Pro: Lebenslange Lizenz zum Schnäppchenpreis - Foto: über boerse-global.de
Windows 11 Pro: Lebenslange Lizenz zum Schnäppchenpreis - Foto: über boerse-global.de

Microsofts Sicherheitswandel trifft auf Rekord-Schwachstellen – und günstige Lizenzen.

Der Software-Riese Microsoft erlebt einen turbulenten Frühling. Während die Zahl der Sicherheitslücken auf Rekordkurs ist, locken Drittanbieter mit einem Angebot, das Windows-Nutzer aufhorchen lässt: Eine lebenslange Lizenz für Windows 11 Pro kostet aktuell nur 9,97 Euro – statt der üblichen 199 Euro. Das Angebot gilt bis Ende Mai 2026. Zeitgleich nähert sich der Stichtag für wichtige Secure-Boot-Updates, und mehrere Windows-Versionen stehen vor dem Support-Ende.

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Lebenslange Lizenzen im Aufwind

Der Markt zeigt einen klaren Trend: Immer mehr Nutzer suchen Alternativen zu den teuren Abo-Modellen von Microsoft 365. Während das Business-Standard-Abo monatlich rund 14 Euro pro Nutzer kostet und das Personal-Abo jährlich mit etwa 70 Euro zu Buche schlägt, erleben einmalige Lizenzkäufe eine Renaissance.

Neben dem Windows-11-Pro-Angebot ist auch Microsoft Office 2024 Home and Business für 129,97 Euro erhältlich – statt der üblichen 249,99 Euro. Das Paket enthält Word, Excel und PowerPoint ohne wiederkehrende Gebühren. Für Sparfüchse gibt es MobiOffice Premium mit 50 GB Cloud-Speicher für 24,97 Euro.

Die Windows-11-Pro-Lizenz richtet sich vor allem an Power-User. Sie bietet Funktionen wie BitLocker-Verschlüsselung, Windows-Hello-Biometrie und den KI-Assistenten Copilot. Der Zeitpunkt des Angebots ist kein Zufall: Windows-10-Nutzer der Version 22H2 erhielten kürzlich Hinweise, dass ihren Geräten wichtige Sicherheitsupdates fehlen. Ohne das Extended-Security-Updates-Programm (ESU) bleibt nur der Umstieg auf Windows 11.

Rekordverdächtiges Sicherheitsjahr 2026

Die Sicherheitslage für Windows wird zunehmend komplexer. Allein im Mai-Patch-Tuesday-Zyklus schloss Microsoft mehr als 137 Schwachstellen – die Gesamtzahl der behobenen Lücken liegt 2026 bereits bei über 500. Damit steuert das Jahr auf einen Rekord zu.

Ein Großteil der Entdeckungen geht auf Microsofts KI-Sicherheitssystem MDASH zurück. Es identifizierte kürzlich 16 Windows-Schwachstellen, bevor Angreifer sie ausnutzen konnten. Im CyberGym-Benchmark erreichte MDASH eine Erfolgsquote von 88,45 Prozent – ein Beleg für die wachsende Bedeutung maschinellen Lernens in der Sicherheitsabwehr.

Zu den kritischen Schwachstellen der aktuellen Updates gehören CVE-2026-33827 (IPv4-Paketverarbeitung im TCP/IP-Stack) und CVE-2026-33824 (IKEEXT-Protokoll). Besonders alarmierend sind CVE-2026-41089 in Netlogon und CVE-2026-41096 im DNS-Client – beide mit einem CVSS-Schweregrad von 9,8. Eine Schwachstelle in Dynamics 365 (CVE-2026-42898) erreicht sogar 9,9 Punkte.

Update-Probleme und Secure-Boot-Frist

Microsoft treibt die Windows-11-Verbreitung mit neuen Funktionen voran, kämpft aber mit technischen Hürden. Das Mai-Update KB5089549 führt die Cloud-Initiated Driver Recovery (CIDR) ein – eine Funktion, die problematische Treiber-Updates automatisch erkennt und zurückrollt. Weitere Neuerungen: FAT32-Partitionen bis zu 2 TB und Unterstützung für Archive wie UU, CPIO, XAR und NuGet.

Doch der Rollout verlief nicht reibungslos. Viele Nutzer berichten, dass die installation bei etwa 35 bis 36 Prozent mit dem Fehlercode 0x800f0922 abbricht. Microsoft bestätigte: Das Problem tritt auf, wenn die EFI-Systempartition weniger als 10 MB freien Speicher hat. Eine Registry-Änderung soll als Übergangslösung dienen.

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Dringender Handlungsbedarf besteht bei Secure Boot. Microsoft warnt, dass die Zertifikate aus dem Jahr 2011 im Juni 2026 auslaufen. Ein aktuelles Update soll sie durch Zertifikate von 2023 ersetzen. Wird es nicht bis zum 1. Juni (oder je nach Dokumentation bis zum 26. Juni) installiert, zeigt Windows Security ein rotes Stopp-Symbol an – der sichere Startvorgang wäre gefährdet.

Open-Source-Alternativen im Aufwind

Während Microsoft sein Ökosystem ausbaut, bietet die Open-Source-Gemeinschaft starke Alternativen. Am 18. Mai 2026 erschien die erste Beta von LibreOffice 26.2 mit über 400 Code-Änderungen und 100 Fehlerbehebungen. Die Objektverwaltung in Writer wurde verbessert, die Excel-Kompatibilität in Calc für das BIFF12-Format optimiert.

Auch ONLYOFFICE positioniert sich mit seinen kollaborativen Editoren als ernsthafte Alternative für Organisationen, die Lizenzgebühren vermeiden wollen. Für Nostalgiker gibt es „Classic 7" – eine modifizierte Windows-10-IoT-LTSC-Version, die das Aussehen von Windows 7 nachbildet und dennoch bis 2032 Sicherheitsupdates erhält.

Ausblick: Entscheidende Wochen für Windows-Nutzer

Das Ende Mai 2026 markiert einen Wendepunkt. Der Secure-Boot-Stichtag am 1. Juni und das Auslaufen der Rabatt-Aktionen am 31. Mai zwingen Administratoren und Privatnutzer zur Entscheidung. Microsofts Fokus auf KI-gestützte Sicherheit und Cloud-basierte Treiberwiederherstellung zeigt: Das Unternehmen setzt auf Systemresilienz – auch wenn es ein Rekordjahr bei Sicherheitslücken durchlebt. Wer den Abo-Zwang oder den Windows-11-Upgrade-Zyklus umgehen will, findet in LibreOffice und IoT-basierten Versionen zunehmend reife Alternativen.

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