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Windows 11: Microsoft testet Barrierefreiheit und Sicherheit in neuen Builds

Veröffentlicht am: 23.08.2026 um 19:03 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft verteilt frische Windows-11-Testversionen an Insider. Sie bringen mehr Kontrolle über Win32-Berechtigungen, Store-Neuerungen und entfernen alte Komponenten.

Windows 11: Neue Test-Builds mit erweiterten Datenschutzoptionen und WMIC-Aus für Insider
Ein moderner Laptop auf einem aufgeräumten Schreibtisch in einem hellen Büro mit natürlichem Tageslicht. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat am 21. August 2026 eine Reihe neuer Testversionen für Windows 11 in den Entwicklungszyklen für Beta- und Experimental-Nutzer bereitgestellt. Die Aktualisierungen umfassen die Build-Nummern 26220.9223 für den Beta-Kanal sowie 26340.9233 und 28120.2760 für den Experimental Channel.

Mit diesen Versionen testet das Unternehmen funktionale Erweiterungen bei der Barrierefreiheit, neue Sicherheitsberechtigungen für klassische Desktop-Anwendungen sowie weitreichende Änderungen an bestehenden Systemkomponenten.

Optimierungen in der Barrierefreiheit und im Microsoft Store

Innerhalb des Beta-Kanals führt der Build 26220.9223 eine neue Einstellungsoption für die Benutzeroberfläche ein. Unter den Systemeinstellungen für Barrierefreiheit im Bereich der visuellen Effekte findet sich künftig die Option, Anwendungen grundsätzlich maximiert zu öffnen. Diese Funktion soll die Bedienbarkeit für Nutzer verbessern, die auf eine konsistente Fensterdarstellung angewiesen sind.

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Parallel dazu gibt es Neuerungen im Microsoft Store. Dieser unterstützt ab sofort In-App-Käufe für Anwendungen, die auf dem WinUI 3-Framework basieren und mit erhöhten Rechten (Elevation) ausgeführt werden. Damit erweitert Microsoft die kommerziellen Möglichkeiten für Entwickler moderner Windows-Apps, die tiefere Systemzugriffe benötigen.

Erweiterte Kontrolle für Win32-Apps und UI-Modernisierung

Im Experimental Channel, der vor allem für das Testen früherer Feature-Iterationen genutzt wird, setzt Microsoft mit Build 26340.9233 auf eine präzisere Rechteverwaltung.

Nutzer erhalten künftig die Möglichkeit, Berechtigungen für den Zugriff auf Kamera, Mikrofon und den Standort individuell für klassische Win32-Anwendungen festzulegen. Bisher waren solche granularen Datenschutzeinstellungen primär modernen Apps aus dem Microsoft Store vorbehalten.

Zusätzlich treibt das Unternehmen die Modernisierung der Nutzeroberfläche voran. Der AutoPlay-Dialog wurde auf die Designsprache WinUI 3 umgestellt. Auch das Kontextmenü wurde im Experimental Channel überarbeitet.

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Demgegenüber stehen Streichungen älterer Funktionen: In dem ebenfalls veröffentlichten Experimental Build 28120.2760 (eine weitere Quelle nennt für diesen Zweig die Nummer 28120.2738) wurde das Windows Management Instrumentation Command-line (WMIC) entfernt. Zudem entfällt das sogenannte Drag Tray aus der Systemarchitektur.

Bekannte Probleme bei ARM64-Systemen und Spieleanwendungen

Trotz der Neuerungen weist Microsoft auf erhebliche Stabilitätsprobleme in den aktuellen Vorabversionen hin. Besonders betroffen sind Nutzer von ARM64-Hardware, darunter Geräte wie das Surface Laptop 7, das Surface Pro 11 und das HP OmniBook 3. Hier verhindert das Update KB5121003 derzeit den Start zentraler Anwendungen wie Microsoft Teams und der neuen Outlook-Version.

Auch im Bereich Gaming wurden Instabilitäten gemeldet. Berichten zufolge kommt es bei Titeln wie ARC Raiders, MARVEL T?kon und The Finals zu Systemabstürzen.

Darüber hinaus beeinträchtigen Fehler in den aktuellen Builds die Funktionalität des Windows Defenders, wodurch geplante oder manuelle Sicherheits-Scans derzeit nicht zuverlässig ausgeführt werden können. Ein Fix für Fehler im Bereich der Feature Flags wurde hingegen bereits in den Experimental Channel integriert.

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