Windows 11: Microsoft plant 70-Prozent-Speedup beim Kontextmenü
Veröffentlicht am: 31.07.2026 um 09:05 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Microsoft arbeitet an einem grundlegenden Umbau des Windows-11-Kontextmenüs. Das Update verspricht mehr Tempo, Stabilität und umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten für Nutzer.
Der Software-Riese reagiert damit auf anhaltende Kritik: Seit dem Start von Windows 11 gilt das Rechtsklick-Menü als träge und unflexibel. Nutzer klagten immer wieder über spürbare Verzögerungen beim Öffnen – ein Rückschritt gegenüber früheren Versionen. Nun soll ein umfassendes Redesign Abhilfe schaffen.
„K2-Initiative“: Bis zu 70 Prozent schnellere Reaktion
Die Überarbeitung ist Teil eines internen Großprojekts namens Windows K2 Initiative. Im Zentrum steht ein „Low Latency Profile“, das auf einen CPU-Burst-Modus setzt. Erste Tests zeigen beeindruckende Ergebnisse: Anwendungen sollen sich bis zu 40 Prozent schneller starten lassen, Startmenü und Kontextmenüs könnten sogar um bis zu 70 Prozent schneller reagieren.
Die neuen Funktionen werden derzeit im Windows-Insider-Programm getestet. Microsoft will so sicherstellen, dass die Stabilität vor einem breiten Rollout gewährleistet ist.
Mehr Kontrolle für den Nutzer
Neben der Geschwindigkeit steht die Anpassbarkeit im Fokus. Marcus Ash, Microsofts Vizepräsident für Design, kündigte an, dass die Menüs „schneller, einfacher und konfigurierbarer“ werden sollen. Konkret bedeutet das: Nutzer können künftig einzelne Elemente ausblenden, neue Aktionen hinzufügen und die Reihenfolge der Menüpunkte selbst bestimmen.
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Das ist eine deutliche Abkehr von der bisherigen starren Struktur. Gerade für Power-User, die täglich mit vielen Programmen arbeiten, dürfte das ein Gewinn sein. Wer sein System individuell einrichten will, bekommt endlich die passenden Werkzeuge.
Lenovo-Leak: Neuer All-in-One im iMac-Stil
Parallel zu den Software-Neuigkeiten sorgen durchgesickerte Hardware-Infos für Aufsehen. Lenovo bereitet offenbar ein überarbeitetes IdeaCentre-All-in-One-Gerät vor, das sich optisch am schlanken, farbenfrohen Design des iMac orientiert.
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Die geleakten Bilder zeigen ein schlankes Gehäuse in mehreren Farbvarianten. Zur Ausstattung gehören eine Webcam mit physischer Datenschutzblende sowie USB-C-, HDMI- und Ethernet-Anschlüsse. Offizielle Angaben zu Preis und Marktstart gibt es von Lenovo bislang nicht. Branchenbeobachter rechnen jedoch mit einer Vorstellung in den kommenden Monaten.
Der Zeitpunkt wäre gut gewählt: Während Microsoft Windows 11 fit für die Zukunft macht, dürfte auch die Hardware-Seite von frischen Impulsen profitieren. Ob die neuen Funktionen rechtzeitig zum erwarteten Herbst-Update von Windows 11 erscheinen, bleibt abzuwarten.
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