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Windows 11: Microsoft erweitert Phone-Link um Dashboard und WLAN-Backup

Veröffentlicht: 12.07.2026 um 14:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Microsoft erweitert Smartphone-PC-Integration um Dashboard und KI-Monitoring, Google plant WLAN-Backups.

Windows 11: Neue Phone-Link-Features und KI-Überwachung
Ein Smartphone-Bildschirm zeigt einen Windows 11-Desktop, kabellos mit einem Laptop verbunden, digitale Linien symbolisieren Datenübertragung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Ziel ist ein nahtloseres Zusammenspiel zwischen Smartphone und Desktop-Betriebssystem.

Neue Funktionen für die Telefon-Verknüpfung

Die geplanten Updates für Windows 11 sollen das bestehende Phone-Link-Ökosystem deutlich aufwerten. Schon jetzt erlaubt die Software, Anrufe zu tätigen, SMS zu versenden und Dateien per Drag-and-Drop vom PC zu übertragen. Aktuelle Tests zeigen zudem ein Dashboard in der Start-Menü-Oberfläche, das wichtige Informationen wie Akkustand und Verbindungsstatus anzeigt.

Doch nicht alles läuft rund: In Tests kam es immer wieder zu Verbindungsabbrüchen. Nutzer mussten dann QR-Codes erneut scannen, um die Kopplung wiederherzustellen.

Google arbeitet an lokalen WLAN-Backups

Während Microsoft an der Benutzeroberfläche feilt, entwickelt Google offenbar ein konkurrierendes Werkzeug für Windows. Ein Fund in den Google Play Services vom 11. Juli deutet auf eine lokale Backup-Funktion hin: Android-Nutzer sollen ihre Geräte künftig per WLAN auf einem Windows-PC sichern können.

Die Funktion setzt auf Quick Share von Google auf. Voraussetzung: Beide Geräte müssen im selben Google-Konto angemeldet sein. Allerdings scheinen Samsung-Geräte von dieser Backup-Option ausgeschlossen zu sein.

KI-Assistent beobachtet die Hardware

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Microsoft baut zudem die Rolle von Copilot in Windows 11 aus. Eine neue Funktion namens PC Insights wird schrittweise ausgerollt. Sie erlaubt dem KI-Assistenten, die Systemhardware zu überwachen – darunter CPU, RAM und GPU-Auslastung sowie Speicherplatz und Netzwerkaktivität.

Das Monitoring ist freiwillig und muss aktiviert werden. Ein Haken: Der Copilot selbst kann dabei bis zu 1 Gigabyte Arbeitsspeicher belegen, wie Tests vom 12. Juli zeigen.

Open-Source-Alternative und neue Konkurrenz

Der Markt für PC-Smartphone-Integration wird lebendiger. Am 11. Juli wurden Details zu Sefirah bekannt – einer Open-Source-Alternative zu Microsofts Phone Link. Das Tool läuft unter Windows und Linux, bietet gemeinsame Zwischenablage, Benachrichtigungssynchronisation und Bildschirmspiegelung – und das ganz ohne zentrales Benutzerkonto.

Parallel dazu hat Google die Magic Pointer-App für seine Gemini-basierten Googlebook-Laptops vorgestellt. Sie ermöglicht Dateiübertragungen und App-Streaming auf Geräten von Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo.

Datenschutz: Die globale Geräte-ID bleibt

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Mit der tieferen Integration wachsen auch die Datenschutzfragen. Microsoft bestätigte die Einführung einer dauerhaften Kennung namens Global Device Identifier (GDID). Sie ist an Windows-Installationen mit Microsoft-Konto gebunden, lässt sich nicht deaktivieren und bleibt über Sitzungen hinweg bestehen.

Bekannt wurde die GDID, nachdem Strafverfolgungsbehörden sie zur Identifizierung eines Mitglieds einer bekannten Cyberkriminalitätsgruppe nutzten.

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