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Windows 11: Microsoft ersetzt veraltete Elemente durch WinUI 3

Veröffentlicht am: 30.07.2026 um 12:32 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft stellt Windows 11 auf WinUI 3 um und behebt Design-Inkonsistenzen. Ein neues Vorschau-Update bringt zudem praktische Funktionen und Fehlerkorrekturen.

Windows 11: Microsoft modernisiert Oberfläche mit WinUI 3 und neuem Update
Nahaufnahme eines modernen Laptop-Bildschirms mit einer eleganten und sauberen Windows-11-Benutzeroberfläche mit Glas-Morphismus-Elementen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Der Softwarekonzern ersetzt veraltete Systemelemente durch die moderne WinUI-Oberfläche – mit spürbaren Verbesserungen für Nutzer.

Microsoft stellt die Benutzeroberfläche von Windows 11 grundlegend um. Design-Direktor March Rogers bestätigte diese Woche, dass mehrere Kernkomponenten auf das moderne WinUI 3-Framework umgestellt werden. Besonders im Fokus: der Eigenschaften-Dialog des Datei-Explorers, der künftig ohne WebView2 auskommt und nativ läuft.

Schluss mit Inkonsistenzen

Der Schritt zielt auf die seit Jahren beklagten Design-Brüche im System ab. Microsoft hat bereits das Ausführen-Dialogfeld und die Kopier-Oberfläche umgestellt. Schon am 1. Mai 2026 testeten Windows-Insider eine überarbeitete Version des Run-Dialogs. Die Ladezeit sank von 103 auf 94 Millisekunden. Der kaum genutzte „Durchsuchen"-Button – interne Daten zeigten eine Nutzung von nur 0,0038 Prozent – fiel ersatzlos weg.

Doch der Weg zur einheitlichen Oberfläche ist steinig. Microsoft räumt ein, dass WinUI in der Vergangenheit mit hohem Speicherverbrauch und Stabilitätsproblemen zu kämpfen hatte. Deshalb stehen jetzt Leistungsoptimierungen an erster Stelle. Erst wenn diese Hürden genommen sind, will der Konzern das Startmenü und die Agenda-Ansicht im Benachrichtigungscenter neu schreiben – beide basieren derzeit noch auf React-Komponenten.

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Update KB5101684 bringt praktische Neuerungen

Ende Juli veröffentlichte Microsoft das optionale Vorschau-Update KB5101684 für Windows 11 Versionen 24H2 und 25H2. Der Datei-Explorer zeigt Dateigrößen nun in den passenden Einheiten KB, MB und GB an. Ein Mittelklick mit der Maus öffnet Ordner in neuen Tabs.

Die Suchfunktion wurde ebenfalls verbessert: Sie toleriert kleine Tippfehler und findet Ergebnisse bereits ab zwei eingegebenen Zeichen. Auch die Einstellungssuche liefert präzisere Treffer. Windows Hello unterstützt jetzt externe Fingerabdruckscanner, und neue Touchpad-Gesten für die Scrollgeschwindigkeit wurden ergänzt.

Fehlerbehebungen für Unternehmen

Das Update behebt mehrere kritische Bugs. Besonders wichtig für Firmenkunden: Seit dem 14. Juli 2026 wurden Geräte in Microsoft Intune fälschlicherweise als nicht konform eingestuft – dieser Fehler ist nun behoben. Weitere Verbesserungen betreffen die Zuverlässigkeit von Startmenü und Taskleiste, DFS-Laufwerksfehler sowie Secure-Boot-Zertifikate.

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Für mobile Nutzer optimiert das Update die Akkulaufzeit und zeigt den Fortschritt von Systemupdates präziser an. Widget-Benachrichtigungen erscheinen jetzt in der System-Akzentfarbe, und der Sperrbildschirm zeigt standardmäßig Wetterinformationen an.

Das optionale Update dürfte im August im Rahmen des regulären Wartungszyklus breit ausgerollt werden. Microsoft stellt klar: WinUI bleibt das primäre UI-Framework – ein Wechsel zu anderen Technologien ist nicht geplant.

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