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Windows 11: Microsoft ermöglicht Deinstallation von Phi Silica

Veröffentlicht am: 08.08.2026 um 14:41 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsofts neue Windows-11-Vorschau erlaubt das Deinstallieren des lokalen KI-Modells Phi Silica. Nutzer gewinnen dadurch über 2,5 GB Speicherplatz zurück.

Windows 11 Preview: Phi Silica KI-Modul lässt sich nun entfernen
Ein moderner Laptop-Bildschirm zeigt die Speichereinstellungen in Windows 11 zur Verwaltung von Systemkomponenten. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

In der aktuellen Windows 11 Preview Build 26300.8553 hat Microsoft eine neue Option eingeführt, mit der Nutzer das lokale KI-Modell Phi Silica deinstallieren können. Diese Entwicklung ermöglicht es Anwendern, die Kontrolle über den genutzten Speicherplatz auf ihren Geräten zu erhöhen und nicht benötigte Systemkomponenten zu entfernen.

Durch die Entfernung des Phi Silica AI-Modells können Nutzer einen erheblichen Teil ihres Speicherplatzes zurückgewinnen. Den vorliegenden Informationen zufolge belegt das Modell auf dem Systemlaufwerk mehr als 2,59 GB. Mit der neuen Deinstallationsoption lassen sich somit über 2,5 GB an Kapazität freigeben, was insbesondere auf Geräten mit begrenztem Speicherplatz einen spürbaren Unterschied für die Systemressourcen bedeuten kann.

Funktionen und Einsatzgebiete von Phi Silica

Das Phi Silica AI-Modell ist ein zentraler Bestandteil der lokalen KI-Infrastruktur von Windows 11. Es wird primär für Aufgaben eingesetzt, die eine direkte Verarbeitung natürlicher Sprache auf dem Endgerät erfordern. Dazu gehören insbesondere die Zusammenfassung von Texten, das automatisierte Umschreiben von Inhalten sowie die generelle Generierung von Texten. Microsoft verfolgt mit der Integration solcher Modelle das Ziel, KI-gestützte Funktionen ohne ständige Cloud-Anbindung und mit höherem Datenschutz direkt auf der Hardware des Nutzers auszuführen.

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Trotz der funktionalen Vorteile bietet Microsoft nun den Weg zur Entfernung an. Beobachter weisen darauf hin, dass die entsprechende Deinstallationsoption derzeit noch in den Windows 11-Einstellungen versteckt ist. Dies deutet darauf hin, dass sich die Funktion noch in einer Testphase befindet und möglicherweise erst in künftigen stabilen Versionen des Betriebssystems für eine breitere Nutzerbasis prominenter platziert wird.

Systemanforderungen für Copilot+ PCs

Die Verfügbarkeit und Nutzung des Phi Silica-Modells ist eng an die Spezifikationen der sogenannten Copilot+ PCs geknüpft. Diese neue Gerätegeneration muss strikte Hardware-Vorgaben erfüllen, um die lokale Ausführung komplexer KI-Algorithmen zu gewährleisten. Zu den Mindestanforderungen für diese Systeme gehören ein Arbeitsspeicher von 16 GB RAM sowie ein interner Datenspeicher von mindestens 256 GB.

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Ein entscheidendes technisches Merkmal dieser Computer ist die integrierte Neural Processing Unit (NPU). Um die KI-Funktionen von Windows 11 in vollem Umfang nutzen zu können, fordert Microsoft eine NPU-Leistung von mindestens 40 TOPS (Tera Operations Per Second). Diese spezialisierten Prozessoren sind darauf ausgelegt, KI-Modelle wie Phi Silica effizient zu betreiben, ohne die zentrale Recheneinheit (CPU) oder die Grafikkarte (GPU) übermäßig zu belasten.

Mit der Einführung der Deinstallationsmöglichkeit in der Preview-Version reagiert Microsoft auf die Anforderungen von Anwendern, die trotz leistungsstarker Hardware eine schlankere Betriebssystem-Konfiguration bevorzugen. Ob die Entfernung des Modells Auswirkungen auf die Funktionalität anderer Systemkomponenten hat, die auf KI-Prozesse angewiesen sind, bleibt abzuwarten. Die Bereitstellung der Option in Build 26300.8553 markiert jedoch einen Schritt hin zu einer modulareren Verwaltung von KI-Ressourcen innerhalb der Windows-Umgebung.

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