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Windows 11 KB5121003: Sicherheitsupdate crasht Spiele mit RGB-Hardware

Veröffentlicht am: 21.08.2026 um 20:23 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft untersucht Spielabstürze nach Windows-11-Update KB5121003. Der Treiber inpoutx64.sys kollidiert mit neuer Kernel-Validierung. Ein Patch wird erwartet.

Windows-11-Update KB5121003: Microsoft prüft Abstürze durch RGB-Treiber
Nahaufnahme einer Gaming-Tastatur mit bunter RGB-Beleuchtung in einem abgedunkelten Raum. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft geht Berichten nach, wonach das Windows-11-Sicherheitsupdate KB5121003 zu Systemabstürzen in Spielen führt, sobald bestimmte RGB-gesteuerte Hardware-Accessoires angeschlossen sind. Der Konzern startete die Untersuchung am 19. August 2026 und bestätigte sie am 20. August 2026 offiziell.

Update schließt hunderte Sicherheitslücken

Das betroffene Update wurde am 11. August 2026 für Windows 11 24H2 und 25H2 (Builds 26100.9168 und 26200.9168) veröffentlicht und schließt laut theregister.com 421 CVE-Sicherheitslücken.

Kurz nach der Veröffentlichung häuften sich jedoch Berichte über Spielabstürze, Freezes, Fehler vom Typ EXCEPTION_ACCESS_VIOLATION sowie unerwartete Systemneustarts auf Systemen mit dem Update. Betroffen sind unter anderem die Spiele ARC Raiders, MARVEL T?kon: Fighting Souls und The Finals.

Treiber für RGB-Peripherie als Ursache identifiziert

Microsoft identifizierte den Treiber inpoutx64.sys als Ursache der Konflikte. Dieser wird unter anderem von Razer für RGB-Hardware verwendet. Grund für die Instabilität ist laut techspot.com eine verschärfte Kernel-Handle-Validierung, die mit dem Update eingeführt wurde und mit dem genannten Treiber kollidiert.

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Neben den Gaming-Problemen bringt KB5121003 offenbar auch HDR-Probleme und Fehler beim PIN-Login mit sich sowie Beeinträchtigungen von Teams und Outlook auf Arm-Geräten.

Workaround statt Deinstallation

Microsoft rät ausdrücklich davon ab, das Update zu deinstallieren, da es die 421 Sicherheitsfixes umfasst. Stattdessen empfiehlt der Konzern, den problematischen Treiber zu entfernen.

Der Entwickler Embark Studios schlägt als Workaround vor, den Dienst, der inpoutx64.sys lädt, zu stoppen oder zu löschen und die Datei selbst zu entfernen. Ein Rollback des Updates über DISM ist zwar technisch möglich, wird aber als riskant eingestuft, da dabei auch die geschlossenen Sicherheitslücken wieder geöffnet würden.

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Was Betroffene jetzt tun können

Nutzer, die RGB-gesteuerte Hardware-Accessoires wie Tastaturen, Mäuse oder andere Peripheriegeräte betreiben und nach der Installation von KB5121003 Abstürze in Spielen bemerken, sollten den vorgeschlagenen Workaround prüfen, bevor sie das Update vollständig entfernen.

Microsofts laufende Untersuchung dürfte in den kommenden Wochen zu einem offiziellen Patch führen, der die Kernel-Handle-Validierung und den betroffenen Treiber kompatibel macht, ohne die Sicherheitsverbesserungen des Updates rückgängig zu machen.

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