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Windows 11: Cloud Rebuild installiert OS ohne USB-Stick neu

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 00:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsoft testet Cloud Rebuild für Windows 11: Die Wiederherstellung lädt System und Treiber online, während weitere Insider-Neuerungen folgen.

Windows 11: Cloud-Reparatur für nicht startende PCs im Beta-Test
Ein minimalistisches Glasfaser-Anschlusskabel an einer Betonwand in sanftem, natürlichem Licht. Illustration mit AI erstellt.

Microsoft hat mit dem Windows 11 Insider Preview Build 26220.9343 für den Beta-Kanal (25H2) eine neue Funktion namens Cloud Rebuild eingeführt, die Nutzern erlaubt, ihr Betriebssystem vollständig über das Internet neu zu installieren – selbst wenn der Rechner nicht mehr startet. Die Funktion ist in die Windows Recovery Environment (WinRE) integriert.

Reparatur ohne USB-Stick

Bislang mussten Nutzer bei schweren Systemfehlern häufig auf einen bootfähigen USB-Stick zurückgreifen, um Windows neu aufzuspielen. Mit Cloud Rebuild entfällt dieser Schritt: Die Funktion lädt sowohl das Systemabbild als auch die notwendigen Treiber direkt aus der Cloud herunter und installiert sie neu, wenn das System nicht mehr booten kann.

Laut Berichten befindet sich Cloud Rebuild nur noch eine Stufe von der allgemeinen Verfügbarkeit entfernt, ist also nicht mehr weit von einem breiten Rollout entfernt.

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Weitere Neuerungen im Beta-Build

Neben Cloud Rebuild bringt Build 26220.9343 eine Reihe kleinerer Verbesserungen mit. Dazu gehören ein modernisierter AutoPlay-Dialog, Anpassungen im Explorer, die Emoji-Version 17.0, der Ebrima-Font für die Schriftsysteme Garay und Beria Erfe sowie eine neue Symbolleiste für die Lupe-Funktion.

Zudem wurde ein Einstieg für das Backup der Kamera-Rolle ergänzt. Ebenfalls neu ist die automatische Wiederverwendung gespeicherter Wi-Fi-Passwörter, sodass Nutzer diese nicht erneut eingeben müssen. Die Print-Management-Funktion wurde in diesem Build hingegen vorübergehend zurückgezogen.

Parallele Insider-Builds für weitere Kanäle

Microsoft veröffentlichte zeitgleich mehrere weitere Insider-Builds für unterschiedliche Testkanäle: Beta 26H1 Build 28020.2904, Experimental Build 26340.9354, Experimental 26H1 Build 28120.2912 sowie Experimental Future Platforms Build 29661.1000.

Der Experimental-Build 26340.9354 für den 26H2-Zweig bringt ein verbessertes Cross-Device-Resume, das den Standardbrowser öffnet, falls auf dem gekoppelten Smartphone kein Browser installiert ist. Zusätzlich enthält dieser Build eine Narrator-Funktion zum Vorlesen mathematischer Ausdrücke sowie eine pro Monitor unabhängig einstellbare Vergrößerung der Lupe-Funktion.

Die Builds Beta 26H1 28020.2904 und Experimental 26H1 28120.2912 beheben ein Problem beim Zoomen per Touchpad. Der Experimental-26H1-Build behebt darüber hinaus einen Fehler, der den Mauszeiger auf im Hochformat ausgerichteten Monitoren betraf.

Im Future-Platforms-Build 29661.1000 aktiviert Microsoft standardmäßig das Authentifizierungsprotokoll IAKerb.

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Bekannte Probleme

Microsoft weist auf ein bekanntes Problem hin: Spiele, die den Anti-Cheat-Schutz Easy Anti-Cheat (EAC) nutzen, können mit dem Fehlercode 0xc000007b fehlschlagen. Eine Lösung dafür steht noch aus.

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