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Windows 11: Bewegliche Taskbar kehrt nach Jahren zurück

Veröffentlicht am: 08.07.2026 um 10:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Microsofts neue Windows-11-Builds bieten lang ersehnte Taskbar-Freiheit und eine Cloud-basierte Neuinstallation ohne USB-Stick.

Windows 11: Bewegliche Taskbar und Cloud-Neuinstallation im Test
Stilisierte, leuchtende Windows 11-Logo mit dezentem Glitch-Effekt vor verschwommenem Code-Hintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Microsoft hat mehrere experimentelle Builds für Windows 11 veröffentlicht, die endlich die bewegliche Taskbar zurückbringen. Die Updates vom 7. und 8. Juli 2026 enthalten zudem eine automatisierte Cloud-Wiederherstellung und zahlreiche Interface-Anpassungen. Allerdings berichten Tester von inkonsistenten Funktionen in den verschiedenen Versionen.

Bewegliche Taskbar: Ein lang gefordertes Feature kehrt zurück

Mit Build 28120.2387 können Nutzer die Taskbar endlich an den oberen, linken oder rechten Bildschirmrand verschieben. Seit dem Start von Windows 11 war diese Möglichkeit gestrichen worden – sehr zum Unmut vieler Anwender. Die Einstellungen finden sich im Bereich „Taskbar-Verhalten“ unter den Personalisierungsoptionen.

Zusätzlich gibt es eine Option für eine kleinere Taskbar. Allerdings sind bestimmte Elemente noch nicht vollständig für die neuen Positionen optimiert. Touch-Gesten, die Suchleiste und die Copilot-Funktion funktionieren außerhalb der unteren Bildschirmkante noch nicht zuverlässig.

Cloud Rebuild: Neuinstallation ohne USB-Stick

Ein weiteres Highlight ist die neue „Cloud Rebuild“-Funktion in Build 26300.8772. Sie ermöglicht eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems direkt aus der Cloud – und das über die Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE). Ein physischer USB-Stick wird nicht mehr benötigt.

Das System lädt dabei ein frisches Windows-Image sowie die notwendigen Treiber von Windows Update herunter. Voraussetzung sind ein funktionierender Netzwerktreiber in WinRE und ein aktiviertes Trusted Platform Module (TPM). Microsoft plant zudem, die Funktion per Intune aus der Ferne auslösen zu können – ein Segen für Unternehmen mit vielen Geräten.

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Die Entwicklung ist Teil der breiter angelegten Windows-Resiliency-Initiative und fällt zeitlich mit der Einführung der Point-in-Time-Wiederherstellung zusammen, die seit Juni 2026 ausgerollt wird.

Inkonsistenzen in den Testversionen

Nicht alles läuft rund in den experimentellen Builds. Tester der Versionen 28120.2387 und 28120.2374 berichten, dass die Seite für Feature-Flags fehlt. Microsoft hat sich dazu bislang nicht geäußert. Mögliche Ursachen: serverseitige Konfigurationsänderungen, ein Software-Fehler oder eine gezielte A/B-Testing-Strategie, bei der nur ein Teil der Nutzer bestimmte Verwaltungswerkzeuge erhält.

Weitere Neuerungen im Überblick

Die aktuellen Builds bringen noch zahlreiche weitere Anpassungen:

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  • Kontoverwaltung: Ein überarbeitetes Account-Control-Flyout zeigt nun Abonnement-Badges und bietet eine streamlined Navigation.
  • Suche und Barrierefreiheit: Die Suchfeld-Höhe wurde um vier Pixel vergrößert. Der Ausführen-Dialog erhielt Verbesserungen für Screenreader und ein moderneres Design.
  • Update-Steuerung: Nutzer können Updates nun bis zu 35 Tage pausieren – per Kalender-Auswahl.
  • Enterprise-Backup: Windows 11 26H2 aktiviert die Systemsicherung und -wiederherstellung standardmäßig für berechtigte Geräte. Ausgenommen sind Geräte in der EU aufgrund regionaler Digitalmarkt-Regulierungen.
  • Bildungswesen: In Beta Build 28020.2380 können K-12-Bildungseinrichtungen Systeme kostenlos von Home auf Pro Education upgraden.

Der experimentelle Kanal enthält zudem Fehlerbehebungen für nicht reagierende Schaltflächen in Outlook und verbesserte Schriftdarstellung für Mongolian Baiti. Die Integration dieser Funktionen in die 26H1- und 26H2-Servicemodelle deutet darauf hin, dass Microsoft sie für die breite Veröffentlichung in kommenden Windows-11-Versionen vorbereitet.

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