Windows, Kontextmenü

Windows 11 ab Juni: Kontextmenü endlich anpassbar und 70% schneller

06.06.2026 - 01:42:51 | boerse-global.de

Microsoft rüstet Windows 11 mit anpassbarem Rechtsklick-Menü, schnellerem Start und KI-Assistent Scout auf.

Windows 11 Update: Anpassbares Kontextmenü und KI-Features
Windows - A sleek, futuristic printer with a holographic projection of the Windows 11 interface above it, set in a modern office. 06.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Ab Juni kommen zahlreiche Neuerungen für Alltag und Verwaltung.

Kontextmenü wird endlich anpassbar

Microsoft hat am 4. Juni 2026 bestätigt, dass das Rechtsklick-Menü in Windows 11 künftig vollständig individualisierbar sein wird. Nutzer können Einträge hinzufügen, entfernen und neu anordnen. Das Update adressiert damit einen der größten Kritikpunkte der Anwender: die überladene und unübersichtliche Bedienung. Die Änderung ist Teil der sogenannten K2-Strategie, die auch eine Überarbeitung der Systemsteuerung, die Rückkehr der vertikalen Taskleiste und Fehlerbehebungen im Startmenü vorsieht.

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Juni-Update bringt Tempo und neue Funktionen

Ab dem 9. Juni 2026 rollt Microsoft ein umfangreiches Update aus. Der neue „Low Latency Profile" soll Anwendungen bis zu 40 Prozent schneller starten lassen und die Reaktionsgeschwindigkeit um 70 Prozent verbessern. Weitere Neuerungen:

  • Task-Manager mit KI-Metriken: Anzeige der Auslastung von neuronalen Prozessoreinheiten (NPUs)
  • Doppeltes Bluetooth-Audio: Gleichzeitige Verbindung zweier Kopfhörer möglich
  • Optimierte Windows Hello-Anmeldung: Schnellere Gesichtserkennung
  • Substring-Suche: Findet Dateien bereits bei Teilübereinstimmungen im Namen oder Inhalt – die Funktion war Ende Mai in die Beta-Phase gestartet

Drucken im Wandel: Ende der Ära Windows 10

Der Druckbereich steht vor einem grundlegenden Umbruch. Die erweiterten Sicherheitsupdates (ESU) für Windows 10 laufen im Oktober 2026 aus. Microsoft forciert stattdessen den Windows Protected Print Mode (WPP) und die ARM64-Kompatibilität. Für Unternehmen mit älteren Druckern bedeutet das: Wer auf veraltete Treiber setzt, riskiert Sicherheitslücken oder Kompatibilitätsprobleme.

Genau hier setzt der japanische Hersteller SHARP an. Am 4. Juni brachte das Unternehmen drei neue A3-Farb-Multifunktionsgeräte auf den Markt – die Serien BP-71C, BP-61C und BP-51C. Sie drucken zwischen 26 und 65 Seiten pro Minute, nutzen KI für Scan-Aufgaben und integrieren Sicherheitslösungen von Bitdefender sowie Microsoft Entra ID. Nachhaltigkeitsaspekt: Bis zu 50 Prozent recycelter Kunststoff und ein Standby-Verbrauch von nur 0,3 Watt.

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Entwickler bekommen schlankes Windows

Auf der Build-2026-Konferenz präsentierte Microsoft eine abgespeckte Version von Windows 11 speziell für Entwickler. Sie verzichtet auf Nachrichten-Feeds und Widgets und wird ab Werk auf dem Surface Laptop Ultra sowie speziellen Entwickler-Geräten ausgeliefert. Auch der Datei-Explorer profitiert: Massenlöschungen laufen künftig 30 Prozent schneller.

KI-Assistent Scout soll den Alltag erleichtern

Mit Microsoft Scout hält ein KI-Agent Einzug, der Terminplanung und Routine-Kommunikation in Teams und Outlook übernimmt. Interne Tests zeigen eine Reduzierung des Kommunikationsaufwands um 37 Prozent. Seit dem 3. Juni ist die Desktop-Version für Abonnenten der höheren GitHub-Copilot-Tarife verfügbar. Marktforscher von Gartner rechnen damit, dass bis Jahresende mehr als ein Viertel der Fortune-500-Unternehmen ähnliche Technologien einsetzen wird.

Docker auf Windows 11: Neue Anforderungen

Für Entwickler gibt es eine weitere wichtige Änderung: Docker Desktop setzt künftig WSL 2 in Version 2.1.5 oder höher voraus. Voraussetzung sind 64-Bit-CPUs mit aktivierter Hardware-Virtualisierung und mindestens 4 GB RAM. Microsoft treibt damit die tiefere Integration von Virtualisierungstechnologien weiter voran.

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