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Windows 10: Kostenlose Sicherheit bis Oktober 2027 verlängert

03.07.2026 - 18:45:03 | boerse-global.de

Microsoft verlängert den kostenlosen Sicherheitssupport für Windows 10 um ein Jahr. Millionen Nutzer profitieren von der Fristverlängerung.

Windows 10: Kostenlose Sicherheitsupdates bis Oktober 2027
Windows - Nahaufnahme eines Computerbildschirms mit digitalem Kalender, der 2027 hervorhebt, als Symbol für verlängerten Softwaresupport. 03.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Der kostenlose Sicherheitssupport für Windows 10 läuft nun bis Oktober 2027 – ein Jahr länger als geplant.

Der Schritt kommt nicht überraschend: Trotz des Wachstums von Windows 11 hängt ein erheblicher Teil der Nutzer noch am Vorgängerbetriebssystem. Die ursprünglich für Oktober 2026 angesetzte Deadline für kostenlose Extended Security Updates (ESU) wurde nun um zwölf Monate verschoben. Für viele Haushalte und Unternehmen bedeutet das eine dringend benötigte Atempause.

So kommen Nutzer an die Updates

Bereits im ESU-Programm registrierte Geräte werden automatisch auf den neuen Zeitplan umgestellt. Wer noch nicht teilnimmt, hat mehrere Optionen: Die Verlängerung lässt sich über die Windows-Backup-Oberfläche aktivieren, durch Einlösen von 1000 Microsoft-Rewards-Punkten oder gegen eine Gebühr von 30 Euro freischalten. Bürger des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) können den Dienst sogar kostenlos über ihr Microsoft-Konto nutzen.

Wichtig zu wissen: Während die Kern-Sicherheitsupdates für das Betriebssystem nun bis Herbst 2027 laufen, erhalten Programme wie Microsoft Office, Microsoft Defender und der Edge-Browser separate Aktualisierungen bis ins Jahr 2028.

Warum Windows 10 nicht stirbt

Die Entscheidung spiegelt die Realität wider: Die Steam-Hardware-Umfrage vom Juni 2026 zeigt, dass Windows 11 zwar auf 70,44 Prozent der Spieler-PCs läuft – aber immer noch 23,56 Prozent der Nutzer auf Windows 10 setzen. Das sind Millionen Rechner, die nicht aktualisiert werden.

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Windows 10 erhält nun bis Oktober 2027 kostenlose Sicherheitsupdates – eine Atempause für Millionen PCs, die Windows 11 nicht unterstützen. In diesem Leitfaden erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie die ESU-Updates aktivieren, welche kostenlosen Optionen für EWR-Bürger bestehen und wie Sie Ihr System gegen Rekord-Sicherheitslücken wie CVE-2026-45657 schützen. Jetzt kostenlosen Sicherheits-Leitfaden anfordern

Die Gründe liegen auf der Hand: Viele ältere PCs erfüllen die strengen Hardware-Anforderungen für Windows 11 nicht. Neue Geräte sind teuer. Und im Unternehmenssektor sieht es noch düsterer aus: Rund 35 Prozent der Geschäftssysteme in den USA laufen Berichten zufolge noch mit Windows 10. Ein Sicherheitsrisiko, das mit dem ursprünglichen Support-Ende stetig gewachsen wäre.

Rekord bei Sicherheitslücken – KI hilft bei der Jagd

Die Verlängerung fällt in eine Zeit wachsender Cyber-Bedrohungen. Beim Patch-Day im Juli 2026 schloss Microsoft rekordverdächtige 200 Sicherheitslücken, davon 38 als kritisch eingestuft. Besonders brisant: CVE-2026-45657 – eine ausnutzbare Schwachstelle im Windows-Kernel-TCP/IP-Stack mit einem Schweregrad von 9,8 von 10.

Ein Großteil dieser Lücken wurde durch ein neues KI-System namens MDASH aufgespürt. Das System setzt über 100 spezialisierte Agenten ein und identifizierte allein 16 kritische Schwachstellen im aktuellen Update-Zyklus. Künstliche Intelligenz wird damit zur schärfsten Waffe im Kampf gegen Cyberkriminelle.

Server und Behörden unter Druck

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Rund 35 Prozent der Geschäftssysteme laufen noch mit Windows 10 – und die Zahl der kritischen Sicherheitslücken steigt. Der neue ESU-Zeitraum bis Oktober 2027 gibt Ihnen Zeit, aber nur mit der richtigen Update-Strategie. Dieser Report zeigt, wie Sie Ihre Systeme mit den aktuellen Patches absichern und von der kostenlosen EWR-Regelung profitieren. Windows-10-Sicherheitsplan jetzt sichern

Auch für Server-Admins gibt es Neuigkeiten: Der kostenlose Support für Windows Server 2022 (Datacenter: Azure Edition mit Hotpatching) wurde bis zum dritten Quartal 2027 verlängert. Alle anderen Varianten bleiben bis zum 14. Oktober 2031 gegen Gebühr abgesichert.

Die US-Cybersicherheitsbehörde CISA hat zudem eine dringende Warnung herausgegeben: Eine SharePoint-Sicherheitslücke (CVE-2026-45659) wird bereits aktiv ausgenutzt. Angreifer mit minimalen Berechtigungen können damit Code auf betroffenen Servern ausführen. Bundesbehörden müssen die Patches bis zum 4. Juli 2026 installiert haben. Deutsche Unternehmen sollten ebenfalls schnell handeln.

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