WhatsApp-Usernamen: Handynummern verschwinden bis September
Veröffentlicht: 19.07.2026 um 06:43 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Der Rollout soll bis September abgeschlossen sein.
Das Pseudonym darf zwischen 3 und 35 Zeichen lang sein und aus Kleinbuchstaben, Zahlen sowie ausgewählten Sonderzeichen bestehen. Ziel: Die Mobilfunknummer bei der ersten Kontaktaufnahme nicht mehr preisgeben.
Verbraucherschützer warnen vor neuen Risiken
Die Verbraucherzentrale NRW rät von Klarnamen als Username ab. Der Grund: Plattformübergreifendes Tracking soll verhindert werden. Zudem weist die Organisation auf neue Betrugsrisiken durch Identitätsdiebstahl hin.
Parallel dazu gibt es Neuerungen beim Cloud-Backup für iOS. Ein Basisspeicher von 2 GB bleibt kostenlos. Für 50 GB oder 1 TB fallen monatliche Gebühren an. Apple-Nutzer bekommen zudem eine verbesserte Mikrofonsteuerung bei Live-Anrufen.
Keine pauschalen Social-Media-Verbote
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) spricht sich gegen starre Verbote aus. Vorständin Ramona Pop fordert stattdessen die Regulierung suchtfördernder Mechanismen. Konkret nennt sie Autoplay, endloses Scrollen und automatische Standortfreigaben – all das sollte standardmäßig deaktiviert sein.
Ein noch unveröffentlichter Verbraucherreport für 2026 untermauert die Forderung: 81 Prozent der 14- bis 29-Jährigen wünschen sich mehr Verantwortung der Plattformbetreiber. Pop schlägt vor, riskante Funktionen erst nach Altersnachweis freizuschalten. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) unterstützt diesen differenzierten Ansatz.
Jugendliche zwischen Begeisterung und Überforderung
Die JIMplus-Studie des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zeigt ein gemischtes Bild: Soziale Medien sind die wichtigste Freizeitbeschäftigung – doch fast jeder zweite Jugendliche beneidet Generationen ohne diese Netzwerke.
Messenger-Dienste wie WhatsApp sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, doch sie bieten auch Angriffsflächen für Kriminelle. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie Ihr Android-Smartphone in wenigen Minuten effektiv gegen Hacker absichern. 5 Schutzmaßnahmen jetzt entdecken
Fake News und Cybermobbing gehören zum Alltag. Nur ein Viertel der Betroffenen meldet solche Vorfälle überhaupt.
Explosion bei Phishing-Angriffen
Die Dringlichkeit von Sicherheitsmaßnahmen belegt die Kriminalstatistik. Im ersten Quartal stiegen QR-Code-Phishing-Angriffe (Quishing) um 146 Prozent. Allein im März wurden über 18 Millionen solcher Attacken registriert.
Noch stärker legte SMS-Phishing (Smishing) zu: plus 162 Prozent im zweiten Quartal. Besonders betroffen: Kunden der ING, Versicherte der AOK und Nutzer des Elster-Portals. Das FBI zerschlug kürzlich ein Netzwerk mit über 8.000 Phishing-Domains – der Schaden: rund 1,9 Milliarden US-Dollar.
Die massiv steigenden Zahlen bei Phishing-Angriffen zeigen, dass einfache Passwörter längst nicht mehr ausreichen. Erfahren Sie in diesem gratis PDF-Ratgeber, welche fünf Handgriffe Experten für jedes Android-Gerät empfehlen, um WhatsApp, Online-Banking und Co. wirklich sicher zu machen. Kostenlosen Sicherheits-Ratgeber herunterladen
Meta führt Warnfunktion für Eltern ein
Meta hat eine neue KI-Funktion für Chats eingeführt. Eltern werden informiert, wenn die Kommunikation ihrer Kinder auf Suizid- oder Selbstverletzungsgedanken hindeutet. In akuten Fällen können Rettungsdienste alarmiert werden.
Neben technischer Regulierung rückt Medienkompetenz in den Fokus. Mitte Juli erhielten 17 Kinder in Freudenberg den „Medienführerschein". Der Workshop des Technikmuseums behandelte Cybergrooming, Datenschutz und Fake News.
International: Strengere Regeln für Schulen
In Vietnam führt eine Gemeinde im Bezirk Da Nang eine neue Regelung ein: Schüler unter 16 Jahren müssen ihre Handys vor dem Unterricht abgeben. Eine Umfrage unter über 2.700 Eltern ergab 95 Prozent Zustimmung für stärkere Regulierung der Handynutzung in Schulen.
Disclaimer zu unseren Artikeln: Keine Anlageberatung, keine Kauf oder Verkaufsempfehlung. Angaben zu Kursen, Unternehmen und Märkten ohne Gewähr; Änderungen jederzeit möglich. Börsengeschäfte können zu hohen Verlusten führen. Unsere Beiträge werden ganz oder teilweise automatisiert mit Unterstützung von AI erstellt und geprüft.
