WhatsApp-Update: @alle-Erwähnung und Umfragen mit Zeitlimit
Veröffentlicht am: 05.08.2026 um 21:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de
WhatsApp verteilt ein umfangreiches Update für Gruppenchats. Im Mittelpunkt stehen neue Moderationswerkzeuge und präzisere Umfragefunktionen.
@alle erreicht auch stummgeschaltete Chats
Administratoren von Gruppen mit mehr als 32 Mitgliedern erhalten eine neue „@alle“-Erwähnung. Sie priorisiert Benachrichtigungen: Selbst wer den Chat stummgeschaltet hat, bekommt die Meldung angezeigt. So sollen kritische Ankündigungen zuverlässig alle Teilnehmer erreichen.
Umfragen mit Frist, Anonymität und Korrekturfenster
Die Abstimmungswerkzeuge wurden überarbeitet. Nutzer können Umfragen nun mit einem Endzeitpunkt versehen – danach ist keine Stimmabgabe mehr möglich. Zusätzlich lässt sich die Abstimmung als anonym konfigurieren. Bereits gestartete Umfragen lassen sich innerhalb von 15 Minuten korrigieren.
Auch die Gruppenerstellung geht schneller: Mit einem Tippen lässt sich eine neue Gruppe auf Basis einer bestehenden Struktur anlegen.
Kanäle aufräumen und Drittanbieter anbinden
Parallel testen die Entwickler in einer Android-Beta neue Bereinigungswerkzeuge für Kanäle. Medien lassen sich gezielt nach Typ filtern und Inhalte mehrerer Kanäle gleichzeitig verwalten oder löschen. Als Favoriten markierte Inhalte bleiben dabei explizit verschont.
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Beim Thema Interoperabilität nähert sich WhatsApp einem weiteren Meilenstein. Der europäische Digital Markets Act (DMA) verlangt die Anbindung von Drittanbieter-Apps. Branchenberichten zufolge soll der Rollout der Schnittstellen im verierten Quartal starten.
Warnung vor QR-Code-Betrug
Sicherheitsbehörden warnen parallel zu den Neuerungen vor manipulierten QR-Codes. Ein aktueller Fall verursachte einen Schaden von über 3.000 Euro. Wer QR-Codes aus unbekannten Quellen scannt, riskiert den Abgriff sensibler Finanzdaten.
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In der aktuellen Phase der App-Entwicklung stehen Sicherheit und Nutzerkomfort gleichermaßen im Fokus der Neuerungen.
