WhatsApp, Einmal-Nachrichten

WhatsApp testet Einmal-Nachrichten: Texte verschwinden nach Lesen

19.06.2026 - 09:38:32 | boerse-global.de

Meta testet für WhatsApp eine Einmal-Ansicht für Textnachrichten und ein Widget für schnelle Sprachnachrichten direkt vom Startbildschirm.

WhatsApp testet flüchtige Texte und Sprachnachrichten-Widget
WhatsApp - Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine WhatsApp-Nachricht mit einem Symbol für eine einmalige Ansicht und ein Vorhängeschloss. 19.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Textnachrichten sollen künftig nach einmaligem Lesen verschwinden. Ein Widget soll die Aufnahme von Sprachnachrichten direkt vom Startbildschirm aus ermöglichen.

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Textnachrichten mit Einmal-Ansicht

Bisher gab es die Einmal-Ansicht nur für Fotos und Videos. Jetzt arbeitet die Meta-Tochter an einer Version für normale Textnachrichten. Das berichten Branchenbeobachter.

Entdeckt wurde die Funktion in einer iOS-Testversion über das TestFlight-Programm sowie in einer früheren Android-Beta. Nutzer aktivieren die Option, indem sie den Sende-Button länger gedrückt halten und die entsprechende Auswahl treffen.

WhatsApp blockiert bei diesen Nachrichten Screenshots, Kopieren, Weiterleiten und Speichern. Nach dem einmaligen Öffnen wird die Nachricht unwiderruflich gelöscht. Die Funktion soll in Einzel- und Gruppenchats verfügbar sein – nicht aber in Channels.

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Bisher mussten Nutzer einen Umweg gehen: Sie fügten den Text als Bildunterschrift zu einem einmalig ansehbaren Foto hinzu. Das neue Feature macht diesen Workaround überflüssig.

Sprachnachrichten per Startbildschirm-Widget

Parallel dazu arbeitet WhatsApp an einem Sprachnachrichten-Widget für Android. In der Beta-Version v2.26.24.2 wurde ein 3×1-Widget entdeckt. Es lässt sich direkt auf dem Startbildschirm platzieren.

Ein Fingertipp auf das Mikrofon-Symbol startet die Aufnahme – ohne die App vorher öffnen zu müssen. Nach der Aufnahme wählt der Nutzer aus, ob die Nachricht an Einzelkontakte, Gruppen oder als Status-Update geht.

Das Widget ist in der Größe anpassbar. Es befindet sich aber noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Selbst Beta-Tester können es derzeit noch nicht testen.

Wann beide Funktionen weltweit starten, ist noch offen. Klar ist: WhatsApp baut sein Angebot an flüchtigen Kommunikationsformen aus. Gleichzeitig senkt der Dienst die Bedienhürden für Audio-Funktionen durch tiefere Betriebssystem-Integration. Ein spezielles Status-Widget soll laut Beobachtern ebenfalls in Entwicklung sein.

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