WhatsApp-Support endet: Android 5.0 und 5.1 ab September
04.06.2026 - 20:08:22 | boerse-global.de
Ab dem 8. September 2026 ist Schluss: WhatsApp stellt die Unterstützung für Smartphones mit Android 5.0 und 5.1 (Lollipop) ein. Der Messenger setzt dann mindestens Android 6.0 voraus.
Betroffen sind weniger als 0,5 Prozent der weltweiten Android-Nutzer. Klingt wenig – doch aufgrund der Milliardenbasis von WhatsApp sind das immer noch mehrere Millionen Geräte. Das Unternehmen rät betroffenen Nutzern, vor dem Stichtag ein vollständiges Backup ihrer Chat-Verläufe anzulegen.
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Für Apple-Nutzer ändert sich vorerst nichts – sofern mindestens iOS 15.1 auf dem iPhone läuft.
Neue Filter für iOS-Nutzer
Gleichzeitig bringt WhatsApp frische Funktionen auf aktuelle Geräte. iPhone-User erhalten mit Version 26.21.74 eine überarbeitete Chat-Liste. Eine Filterleiste am oberen Bildschirmrand sortiert Konversationen nach Kategorien – etwa ungelesene Nachrichten, Gruppen, Entwürfe oder Favoriten.
Der Rollout erfolgt schrittweise und serverseitig. In den kommenden Wochen soll die Filterleiste für alle sichtbar sein. Zudem lassen sich Chat-Listen priorisieren und Communities gezielter verwalten.
Neue Warnfunktion gegen Betrüger
WhatsApp testet derzeit eine Sicherheitsfunktion gegen Betrugsversuche. In der Beta-Phase zeigt das System Warnhinweise an, wenn unbekannte Kontakte typische Betrugsmerkmale aufweisen.
Die Prüfung findet direkt auf dem Smartphone statt. So bleibt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung unangetastet. Zudem arbeitet WhatsApp an einer Funktion, mit der sich Bildunterschriften in Status-Meldungen nachträglich bearbeiten lassen – innerhalb von 15 Minuten nach Veröffentlichung.
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KI und Bezahlmodelle
Meta treibt die Monetarisierung voran. In Österreich gibt es bereits „WhatsApp Plus“ für 2,99 US-Dollar pro Monat. Die Basisversion bleibt für Privatnutzer kostenlos.
Der „Business Agent“ – ein KI-Tool für Unternehmen – ist weltweit verfügbar. Er beantwortet Fragen, empfiehlt Produkte und bucht Termine. Für kleinere Firmen ist der Dienst zunächst kostenlos in Premium-Tarifen enthalten. Großkunden zahlen basierend auf verarbeiteten Datenmengen. Meta plant für 2026 KI-Investitionen von bis zu 145 Milliarden US-Dollar.
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