WhatsApp startet größtes Redesign seit Jahren: „Liquid Glass und neue Chat-Ansicht
06.05.2026 - 14:37:21 | boerse-global.de
Meta rollt eine umfassende Neugestaltung von WhatsApp aus – mit transparenten Oberflächen und einer radikal vereinfachten Navigation.
Der Messenger-Dienst, den weltweit über zwei Milliarden Menschen nutzen, bekommt ein neues Gesicht. Die sogenannte „Liquid Glass"-Optik ersetzt die altbekannten grünen Balken durch schwebende, halbtransparente Elemente. Erste Beta-Versionen sind bereits im Umlauf, ein breiterer Rollout soll im Sommer 2026 folgen.
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Durchblick statt Farbe: Das neue Design-Konzept
Die auffälligste Veränderung: Die obere Leiste im Chat wird vollständig transparent. Das Hintergrundbild scheint durch die Bedienelemente hindurch. Auch die untere Navigationsleiste schwebt jetzt als halbdurchsichtiges Panel über dem Inhalt – ähnlich der Glas-Optik, die moderne Betriebssysteme populär gemacht haben.
Das ikonische WhatsApp-Grün verschwindet nicht, wird aber sparsamer eingesetzt. Es taucht nur noch dort auf, wo es wirklich gebraucht wird: bei Benachrichtigungen, aktiven Filtern und ausgewählten Schaltflächen. Der Kontrast zu den neuen, neutralen Hintergründen soll die Bedienung intuitiver machen.
Status-Updates direkt in der Chat-Liste
Ein fundamentaler Eingriff in die Navigation: WhatsApp testet die Integration von Status-Updates direkt in die Haupt-Chat-Ansicht. Statt wie bisher in einen separaten Bereich wechseln zu müssen, können Nutzer künftig einfach in der Chat-Liste nach unten wischen. Dann erscheint eine Leiste mit Profilkreisen der Kontakte, die kürzlich etwas gepostet haben.
Das System priorisiert dabei die Updates von häufig kontaktierten Personen. Meta will so die Nutzung von Ephemeral-Inhalten steigern, ohne dass Nutzer ihren zentralen Nachrichten-Hub verlassen müssen.
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Smarte Filter und personalisierte Ordner
Die 2024 eingeführte Filter-Funktion wird deutlich ausgebaut. Neben den bekannten Kategorien „Alle", „Ungelesen" und „Gruppen" können Nutzer jetzt eigene Filter anlegen – etwa für Arbeit, Familie oder den lokalen Sportverein. Ein neues „Favoriten"-System erlaubt zudem, wichtige Kontakte und Gruppen dauerhaft oben in der Liste zu verankern.
Für Tablet-Nutzer gibt es eine optimierte Ansicht mit einer seitlichen Leiste, die an die Desktop-Versionen für Mac und Windows erinnert. Der Wechsel zwischen Chats, Anrufen, Communities und Einstellungen soll so nahtlos wie möglich werden.
Was noch kommt: KI und ältere Smartphones
Der Sommer-Rollout ist erst der Anfang. Meta arbeitet bereits an KI-gestützter Organisation – etwa der automatischen Kategorisierung von Nachrichten und Einblicken in kürzlich aktive Kontakte. Parallel dazu wird der Support für ältere Android-Versionen im September 2026 eingestellt. Das neue Design wird dann zum Standard für alle Nutzer mit moderner Hardware.
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