WhatsApp-Sicherungen, Massive

WhatsApp-Sicherungen: Massive Fehler seit 17. Juni auf Android

17.06.2026 - 11:15:21 | boerse-global.de

Google verlegt WhatsApp-Sicherungen in die Systemeinstellungen. Nutzer berichten von fehlgeschlagenen Backups und fehlenden Optionen auf einigen Geräten.

Android-Update: WhatsApp-Backups jetzt in Google-Einstellungen
WhatsApp-Sicherungen - A smartphone displaying WhatsApp, with cloud and data icons suggesting backup issues. A hand holds the phone in a modern setting. 17.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

WhatsApp-Nutzer mit Android-Geräten müssen sich umstellen: Google hat die Verwaltung von Chat-Backups direkt in die Systemeinstellungen des Betriebssystems integriert. Der Schritt ist Teil der Juni-Updates 2026 und bringt nicht nur Vorteile.

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Neue Steuerung unter „Dienste“ und „Speicher“

Seit dem 15. Juni steuern Android-Nutzer ihre WhatsApp-Sicherungen über die Google-Einstellungen unter dem Menüpunkt „Dienste“ – oder direkt über die Speicher- und Backup-Optionen des Geräts. Bislang war diese Funktion ausschließlich innerhalb der WhatsApp-App zu finden. Die Umstellung erfolgte mit der Version 26.23 der Google Play Dienste.

Ein entscheidender Vorteil: Die Backup-Dateien bleiben auch weiterhin Ende-zu-Ende-verschlüsselt, wenn sie in Google Drive gespeichert werden. Allerdings berichten erste Nutzer, dass die neue Option auf manchen Geräten – darunter das Pixel 8 und das Pixel 10 Pro – noch nicht sichtbar ist.

Backup-Probleme: Das sind die häufigsten Ursachen

Seit dem 17. Juni häufen sich Meldungen über fehlgeschlagene Sicherungen. Betroffene können ihre WhatsApp-Daten weder in Google Drive hochladen noch von dort laden. Die Analyse zeigt: Meist stecken Authentifizierungsfehler, voller Cloud-Speicher oder instabile Internetverbindungen dahinter. Auch ein falsch hinterlegtes Google-Konto kann die Ursache sein.

Experten raten zu folgenden Schritten: Netzwerkverbindung prüfen, Google Play Dienste aktualisieren, den WhatsApp-Cache leeren und den verfügbaren Speicherplatz in Google Drive kontrollieren. Wer keine Cloud-Verbindung herstellen kann, hat zumindest einen Plan B: WhatsApp speichert weiterhin lokale Backups auf dem Gerät.

Sicherheit und neue Play-Store-Funktionen

Die WhatsApp-Integration ist nur ein Teil der Juni-Updates. Bereits am 1. Juni führte Google mit Version 26.21 den „Credential Exchange“-Standard ein. Damit lassen sich Passwörter zwischen dem Google Password Manager und Drittanbietern nahtlos importieren und exportieren.

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Auch der Google Play Store hat mehrere Neuerungen erhalten:

  • KI-Suche: Seit dem 8. Juni hilft das Tool „Ask Play“ in Version 51.8 bei der App-Suche.
  • Vertrauenswürdige Bewerter: Version 51.9 führt ein „Trusted“-Abzeichen ein. Voraussetzung: mehr als 50 Bewertungen, 90 Prozent positive Rückmeldungen und keine gemeldeten Inhalte im letzten Jahr.
  • Experimentelles: Der neue „Play Labs“-Reiter bietet Zugang zu Testfunktionen.

Roaming-Probleme in Europa treffen WhatsApp-Nutzer

Ein ganz anderes Problem betrifft Kunden des nigerianischen Anbieters T2mobile (ehemals 9mobile). Seit dem 31. Mai kommt es in Europa zu einem Roaming-Ausfall – ausgelöst durch ungeklärte Gebühren mit ausländischen Partnern, besonders betroffen sind Vodafone-Kunden in Großbritannien. Die Folge: Reisende können keine Einmal-Passwörter (OTPs) empfangen, die für die WhatsApp-Registrierung oder -Authentifizierung nötig sind.

T2mobile räumt technische Schwierigkeiten ein und bietet kostenpflichtige SIM-Verlängerungen an. Eine echte Lösung für das Roaming-Problem gibt es bislang nicht. Währenddessen arbeitet WhatsApp weiter am Ausbau: Die Web-Beta-Version erhält Gruppenanrufe mit Video und Sprachfunktion für bis zu 32 Teilnehmer inklusive Bildschirmfreigabe.

de | wissenschaft | 69561052 |