WhatsApp: Selbstzerstörende Textnachrichten in Beta verfügbar
21.06.2026 - 08:15:36 | boerse-global.de
Der Messenger-Dienst erweitert seine Privatsphäre-Funktionen: WhatsApp testet eine selbstzerstörende Option für geschriebene Botschaften.
Bislang konnten Nutzer nur Fotos und Videos mit der „Einmal ansehen“-Funktion versenden. Nun sollen auch Textnachrichten nach dem Lesen automatisch verschwinden. Die Funktion befindet sich aktuell in der Beta-Phase und wird auf iOS und Android getestet.
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So funktioniert die neue Text-Funktion
Aktiviert wird der Modus durch langes Drücken auf den Sende-Button. Die Nachricht löscht sich dann selbst, sobald der Empfänger sie geöffnet hat. Um Missbrauch zu verhindern, blockiert WhatsApp technisch das Kopieren, Weiterleiten oder Erstellen von Screenshots dieser Nachrichten.
Das ist besonders für sensible Informationen gedacht – etwa Passwörter oder persönliche Details, die nicht dauerhaft im Chatverlauf oder in Cloud-Backups landen sollen.
Neue Sicherheitswarnungen gegen Betrug
Parallel arbeitet WhatsApp an weiteren Sicherheits-Updates. Seit dem Wochenende ist bekannt, dass die Plattform Betrugswarnungen für Nachrichten von unbekannten Kontakten testet. Diese Warnungen analysieren potenzielle Gefahren direkt auf dem Gerät – ohne die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu umgehen.
Ein weiteres Update betrifft den Info-Bereich auf Android: Seit Anfang der Woche zeigt eine Live-Vorschau, wie das eigene Profil für andere aussieht. Die Privatsphäre-Einstellungen sind nun direkter erreichbar – mit Optionen von „Jeder“ bis „Niemand“.
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Neue Funktionen für Gruppen und Profis
Auch die Web-Version von WhatsApp bekommt Zuwachs: Verschlüsselte Gruppenanrufe mit bis zu 32 Teilnehmern sind in der Beta verfügbar. Dazu kommen professionelle Features wie Bildschirmfreigabe und Einladungslinks für aktive Anrufe.
Weitere Neuerungen der letzten Tage im Überblick:
- Grüner Punkt auf Android: Zeigt seit dem 20. Juni an, wann Kontakte online sind
- Neue Nachrichten-Animationen auf dem iPhone: Chat-Bubbles blenden sanft ein – mit eigener Einstellung zum Deaktivieren
- Terminplaner für Nachrichten auf iOS und ein neues Sprachnachrichten-Widget für Android
- Backup-Manager für Android: Mehr Kontrolle über gespeicherte Daten
Die Updates folgen auf die Einführung eines Benutzernamensystems im April 2026. Zudem gibt es Hinweise, dass der Mutterkonzern an einem „Meta One“-Abo arbeitet – einem Premium-Paket für WhatsApp, Instagram und Facebook.
