WhatsApp rüstet auf: 124 Sicherheitslücken im Juni-Update geschlossen
06.06.2026 - 14:47:09 | boerse-global.de
Statt statischer Listen gibt es künftig selektive Filter für mehr Ordnung. Der Meta-Dienst reagiert damit auf den wachsenden Bedarf an Übersichtlichkeit bei steigender Chat-Anzahl.
Individuelle Filter statt Standard-Ansicht
Nutzer können voreingestellte Filter wie Favoriten oder ungelesene Nachrichten direkt in der Hauptansicht verwalten. Die Anordnung lässt sich nach persönlichen Vorlieben anpassen – selten genutzte Kategorien wandern in ein separates Menü.
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Besonders praktisch: Ein neuer Filter für Entwürfe. Er bietet schnellen Zugriff auf noch nicht abgeschickte Nachrichten. Der Rollout für iOS läuft bereits, Android-Nutzer erhielten die Funktion in den letzten zwei Wochen. Voraus gingen Testphasen über TestFlight und den App Store.
Neue Sicherheitsfeatures in der Pipeline
Neben optischen Anpassungen arbeitet WhatsApp an technischen Neuerungen zur Betrugsprävention. Eine „Scam Alert“-Funktion soll vor Nachrichten von unbekannten Absendern warnen, die als potenzieller Betrug eingestuft werden.
Die Analyse läuft lokal auf dem Gerät – die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt intakt. Die Funktion ist optional und noch nicht für Beta-Tester freigeschaltet.
Außerdem testet WhatsApp eine Einmalansicht für Textnachrichten. Ähnlich wie bei Medien verschwinden die Texte nach dem ersten Lesen automatisch. Kopieren, Teilen oder Screenshots sind technisch unterbunden. Aktiviert wird die Option durch langes Drücken der Senden-Taste.
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WM-Special: Vom Trionda-Ball bis zu KI-Infos
Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 legt WhatsApp nach. In Kooperation mit Adidas ersetzt das Standard-Fußball-Emoji temporär das Design des offiziellen Spielballs „Trionda“. Dazu kommen Fußball-Effekte für Videocalls und neue Sticker-Pakete.
Kanäle erhalten eine Status-Funktion sowie Unterstützung durch Meta AI für Turnierinformationen.
Die Neuerungen fallen mit Sicherheitsupdates zusammen. Das aktuelle Juni-Update für Android schließt 124 Schwachstellen – darunter die kritische Zero-Day-Lücke CVE-2025-48595, die einen Integer-Overflow ab Android 14 betrifft. Branchenexperten melden derzeit eine deutliche Zunahme von Betrugstransaktionen und Malware-Angriffen gegen Finanz-Apps.
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