WhatsApp, Vertrauenshinweis

WhatsApp: Neuer Vertrauenshinweis warnt vor unbekannten Kontakten

26.06.2026 - 16:55:05 | boerse-global.de

WhatsApp warnt vor unbekannten Kontakten, Apple behebt Datenleck bei Signal. Neue Funktionen gegen GhostPairing und für mehr Transparenz.

WhatsApp und Apple schließen Sicherheitslücken und verbessern Schutz
WhatsApp - Ein Smartphone-Bildschirm zeigt eine WhatsApp-Sicherheitswarnung für eine unbekannte Nummer, mit digitalen Sicherheitselementen im Hintergrund. 26.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Messaging-Dienste und Betriebssysteme rüsten sich gegen Datendiebstahl und unerwünschte Nachrichten. Im Fokus stehen mehr Transparenz und geschlossene Sicherheitslücken.

WhatsApp führt eine neue Funktion ein, die Nutzer vor der Kommunikation mit unbekannten Nummern warnt. Erhält jemand eine Nachricht von einem nicht eingespeicherten Kontakt, blendet die App einen Vertrauenshinweis ein. Dieser zeigt das Herkunftsland der Nummer, den Kontaktstatus und ob man gemeinsame Gruppen mit dem Absender teilt.

Das Ziel: Betrugs- und Phishing-Versuche frühzeitig erkennen. Nutzer können das Gespräch direkt abbrechen oder blockieren – der Absender erhält davon keine Benachrichtigung. Die Funktion steht sowohl für Android als auch iOS zur Verfügung.

Apple schließt kritische Sicherheitslücke

Bereits im April 2026 veröffentlichte Apple die Updates iOS 26.4.2 und iOS 18.7.8, um eine schwerwiegende Schwachstelle zu beheben. Die als CVE-2026-28950 bekannte Lücke steckte im Benachrichtigungsdienst. Angreifer hätten damit Fragmente gelöschter Nachrichten aus der App Signal wiederherstellen können.

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Der Patch räumt diese Reste aus dem Systemspeicher. Branchenkreisen zufolge war die Lücke auch für Bundesermittlungsbehörden von Interesse – ein Grund mehr für Nutzer verschlüsselter Kommunikation, das Update zeitnah zu installieren.

Neue Suchfunktion und Schutz vor GhostPairing

Seit Ende Juni 2025 rollt WhatsApp auf iPhones die Kanalsuche aus (Version 26.24.72). Damit lassen sich Beiträge, Nachrichten oder Medien innerhalb eines Kanals durchsuchen – eine Funktion, die Android-Nutzer bereits seit Januar 2025 kennen.

Ebenfalls neu: ein Schutz gegen GhostPairing. Bei dieser Methode versuchen Angreifer, ein fremdes Gerät ohne Einmalpasswort (OTP) mit dem WhatsApp-Konto eines Nutzers zu verbinden. Die App zeigt nun eine Warnung mit Standort und Gerätetyp des Verbindungswunsches an. Der Kontoinhaber kann die Kopplung ablehnen.

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Datenfalle WLAN-Unterstützung: Nach Updates prüfen

Nicht nur Sicherheitslücken, auch native iOS-Funktionen können zur Kostenfalle werden. Die Funktion WLAN-Unterstützung (Wi-Fi Assist) schaltet bei schwachem WLAN-Signal automatisch auf Mobilfunk um. Experten beobachten, dass Systemupdates diese Funktion gelegentlich ohne Hinweis reaktivieren.

Für Nutzer ohne Flatrate kann das teuer werden. Analysten empfehlen, nach größeren Betriebssystem-Updates die Einstellungen im Menü für mobile Daten zu prüfen. Die Kontrolle über die Datenverbindung gilt zunehmend als unverzichtbarer Bestandteil des professionellen Gerätemanagements.

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