WhatsApp: Neue Suchfunktion für Kanäle ab sofort auf iOS
25.06.2026 - 12:45:16 | boerse-global.de
Der Messenger-Dienst erweitert sein Angebot mit einer gezielten Suchmöglichkeit in Kanälen – und das ist längst nicht alles.
WhatsApp hat am 25. Juni 2026 eine neue Suchfunktion für Channel-Updates auf iOS eingeführt. Nutzer können damit per Stichwort gezielt nach bestimmten Inhalten in ihren abonnierten Kanälen suchen. Ein Schritt, der vor allem bei hohem Nachrichtenaufkommen die Informationssuche erheblich erleichtern dürfte.
„Liquid Glass" – Ein neues Design für iOS
Bereits zwei Tage zuvor, am 23. Juni 2026, rollte WhatsApp ein visuelles Update für iOS-Beta-Tester aus. Die als „Liquid Glass" bezeichnete Neugestaltung (Version 26.25.10.16) bringt eine schwebende, durchscheinende Chat-Leiste und eine transparente Navigationsleiste mit sich. Beobachter sehen darin eine deutliche Annäherung an die Designsprache von iOS 26.
Ergänzend dazu testet der Dienst seit dem 20. Juni 2026 eine neue Nachrichten-Animation. Nachrichten erscheinen nun mit einem Skalierungseffekt – wer möchte, kann die Animation in den Einstellungen jedoch deaktivieren.
Mehr Sicherheit bei unbekannten Kontakten
Ein neues Sicherheitsfeature, das am 24. Juni 2026 eingeführt wurde, soll Nutzer vor Betrug schützen. Bevor ein Chat mit einer unbekannten Nummer beginnt, zeigt WhatsApp nun eine „Vertrauenswarnung" an. Diese liefert Kontextinformationen wie das Herkunftsland des Absenders und gemeinsame Gruppen.
Wer bei vielen Kanal-Updates den Überblick behalten will, findet in diesem Guide die wichtigsten Tipps zur neuen Suchfunktion und zu den Sicherheitsfeatures. Jetzt kostenlosen Sicherheits-Guide anfordern
Die Sicherheitsoffensive umfasst weitere Neuerungen:
- Geräteverknüpfungsschutz: Seit dem 24. Juni 2026 warnt die Plattform vor verdächtigen Versuchen, ein Gerät zu verbinden – das soll unbefugten Zugriff verhindern.
- Verschlüsselungsprüfung: Seit dem 22. Juni 2026 können Nutzer auf Android und iOS überprüfen, ob sie blockiert wurden, indem sie die Verschlüsselungscodes verifizieren.
- Betrugswarnungen: Seit dem 25. Juni 2026 wird eine optionale Betrugswarnfunktion getestet – standardmäßig ist sie jedoch deaktiviert.
Führungswechsel und neue Testmöglichkeiten
An der Spitze von WhatsApp steht ein Wechsel an: Am 22. Juni 2026 wurde bekannt, dass Will Cathcart nach sieben Jahren als Chef des Dienstes zurücktritt. Seine Nachfolge tritt Kunal Shah an, der Gründer des indischen Fintech-Unternehmens CRED.
Bevor Sie mit einer unbekannten Nummer chatten, zeigt WhatsApp jetzt eine Vertrauenswarnung. Unser Leitfaden erklärt, wie Sie diese und den neuen Geräteverknüpfungsschutz richtig nutzen. Sicherheits-Guide jetzt sichern
Technisch erweitert WhatsApp seine Testinfrastruktur: Seit dem 25. Juni 2026 gibt es einen zweiten Beta-Kanal für Android-Nutzer über den Meta App Installer. Einen Tag zuvor wurde eine neue „Erwähnungs"-Funktion für textbasierte Status-Updates in der Android-Beta 2.26.25.2 eingeführt. Nutzer können damit Kontakte in ihren Status-Updates privat markieren – eine Benachrichtigung wird ausgelöst, die die üblichen Privatsphäre-Einstellungen für diesen spezifischen Beitrag außer Kraft setzt.
Bereits am 21. Juni 2026 erhielten Android-Nutzer zudem einen überarbeiteten „Info"-Bereich, der die Verwaltung persönlicher Beschreibungen und der dazugehörigen Privatsphäre-Einstellungen vereinfacht.
