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WhatsApp: Neue Funktion schlägt beim Chat-Start das letzte Galerie-Medium vor

Veröffentlicht am: 03.11.2026 um 07:02 Uhr | Redaktion boerse-global.de
WhatsApp führt automatische Galerie-Vorschläge schrittweise ein; vor dem Teilen lassen sich Medien prüfen, bearbeiten oder die Funktion deaktivieren.
Ein minimalistischer, sonnendurchfluteter Wohnraum mit einem Holztisch und einer leeren Glasvase vor einer Betonwand. Illustration mit AI erstellt.

Der Messenger-Dienst WhatsApp hat mit der schrittweisen Einführung einer neuen Funktion begonnen, die Nutzern das Teilen kürzlich gesicherter Bilder und Videos erleichtern soll.

Bei den sogenannten „Recent Media Suggestions“ blendet die Anwendung beim Öffnen einer Unterhaltung automatisch das zuletzt in der Galerie des Smartphones gespeicherte Medium als Vorschlag ein. Dies geht aus Branchenberichten von wabetainfo.com und phoneworld.com.pk vom 03.11.2026 hervor. Die Neuerung wird derzeit sowohl für Android als auch für iOS bereitgestellt.

Vorschläge ohne Filterung nach Quellen

Die automatische Empfehlung greift unabhängig davon, aus welcher Quelle die Bild- oder Videodatei stammt oder um welches Format es sich handelt. Neben Aufnahmen, die direkt mit der Smartphone-Kamera angefertigt wurden, erfasst das System unter anderem auch Screenshots, aus dem Internet heruntergeladene Dateien oder Medien, die aus Drittanwendungen auf dem Gerät gesichert wurden.

Nach Angaben in den Berichten findet innerhalb der Anwendung keine Filterung nach Dateityp oder Ursprung statt, sodass stets das zeitlich zuletzt hinzugefügte Element vorgelegt wird.

Zwei Varianten der Benutzeroberfläche im Test

WhatsApp erprobt die Anzeige der Vorschläge derzeit in zwei unterschiedlichen Design-Varianten. Bei einer Ausführung erscheint eine kleine Benachrichtigungseinblendung, ein sogenannter Toast, mit einer Miniaturansicht direkt über der Eingabeleiste des jeweiligen Chats. In der alternativen Variante wird das vertraute Kamera-Symbol in der Chat-Leiste temporär durch das Miniaturbild des gespeicherten Mediums ersetzt.

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Laut den Berichten wird den Anwendern jeweils nur eine der beiden Darstellungsformen zugeteilt, sodass Betroffene entweder die Einblendung über der Zeile oder das angepasste Symbol sehen.

Bearbeitungsstufe gegen versehentlichen Versand

Um zu verhindern, dass Inhalte unbemerkt oder irrtümlich an Kontakte übermittelt werden, löst das Antippen des Vorschlags keinen direkten Versand aus. Stattdessen führt die Interaktion zunächst in den integrierten Zeichen-Editor von WhatsApp.

Dort haben Nutzer die Möglichkeit, das Bild oder Video vor dem Versenden anzusehen, Beschriftungen oder Sticker hinzuzufügen und manuelle Anpassungen vorzunehmen. Ebenso lässt sich der Vorgang an dieser Stelle ohne Weiteres abbrechen.

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Funktion lässt sich in den Einstellungen deaktivieren

Nutzer, die auf die automatischen Empfehlungen verzichten möchten, können das Verhalten in der Konfiguration der Anwendung anpassen. Die Option lässt sich in den Einstellungen des Messengers unter dem Menüpunkt „Chats“ über den Eintrag „Recent media suggestions“ vollständig abschalten.

Die Funktion steht gegenwärtig für ausgewählte Nutzer zur Verfügung, welche die neuesten Versionen der Messenger-App installiert haben. Der Rollout soll sich über die kommenden Wochen fortsetzen. Ein genauer Termin für die flächendeckende Verfügbarkeit aller Anwender wurde bislang nicht mitgeteilt.

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