WhatsApp: Kontakte-Tab auf Android, smarte Filter auf iOS
04.06.2026 - 03:24:57 | boerse-global.deDer Messenger-Dienst führt auf Android einen eigenen Kontakte-Tab ein und räumt auf iOS die Chat-Listen auf.
Gleich zwei Neuerungen sorgen diese Woche für Bewegung bei WhatsApp. Während Android-Nutzer bald einen eigenen Reiter für ihre Kontakte bekommen, können iOS-User ihre Chat-Listen nun deutlich flexibler sortieren. Die Updates stecken teils noch in der Testphase, teils rollen sie bereits aus.
Neuer Kontakte-Tab auf Android
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Seit Anfang Juni testen Entwickler einen zusätzlichen „Kontakte“-Reiter in der unteren Navigationsleiste der Android-Version. Die Funktion hebt besonders diejenigen Kontakte hervor, die gerade online sind oder kürzlich aktiv waren. Wer seine Privatsphäre-Einstellungen entsprechend gewählt hat, taucht in dieser Liste nicht auf – die bestehenden „Zuletzt online“-Einstellungen werden respektiert.
Die Einführung des neuen Tabs könnte jedoch Konsequenzen haben: Möglicherweise weicht der Meta-KI-Reiter oder verschwindet ganz. Parallel experimentiert WhatsApp damit, Status-Updates bei Android prominent oben in der Chat-Liste zu platzieren.
iOS bekommt intelligentere Filter
Für iPhone-Nutzer hat WhatsApp am 3. Juni die Version 26.21.74 veröffentlicht. Sie bringt mehr Ordnung in die Chat-Übersicht. Anwender können nun Standardfilter wie „Favoriten“ ausblenden. Weniger genutzte Filter wandern automatisch in ein separates Menü – Schluss mit überladenen Leisten.
Besonders praktisch: Der neue „Entwürfe“-Filter. Er zeigt unvollendete Nachrichten an und hilft, angefangene Chats schnell wiederzufinden. Der Rollout läuft schrittweise über den App Store und TestFlight.
Status bearbeiten und Betrugswarnungen
Schon am 2. und 3. Juni wurden weitere Funktionen in der Entwicklung entdeckt. In der Android-Beta 2.26.22.5 steckt eine Möglichkeit, Status-Bildunterschriften nachträglich zu bearbeiten – allerdings nur innerhalb von 15 Minuten nach dem Posten. Die Funktion ist noch nicht im öffentlichen Beta-Test.
WhatsApp arbeitet zudem an einer „Betrugswarnung“. Sie erkennt verdächtige Nachrichten von unbekannten Kontakten und bietet sofort an, den Absender zu blockieren oder als vertrauenswürdig zu markieren. Die Analyse läuft lokal auf dem Gerät, nicht auf externen Servern – ein wichtiger Punkt für den Datenschutz.
Eine weitere Neuerung betrifft die Kontaktbilder: Wer kein WhatsApp-Profilbild hat, bekommt künftig automatisch das Foto aus dem Telefonbuch angezeigt. Auch diese Funktion arbeitet lokal, sodass keine Daten an Meta weitergegeben werden.
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„Liquid Glass“-Design für Mac und iPad
Nicht nur auf dem Smartphone tut sich etwas. WhatsApp bereitet eine optische Generalüberholung für Mac und iPad vor. Das sogenannte „Liquid Glass“-Design soll die Oberfläche an das Look-and-Feel von iPhone und iPad angleichen. Transparente Elemente und eine überarbeitete Seitenleiste prägen den neuen Stil.
Das Update bringt auch ein neues Anhang-Menü und einen eigenen Bereich für gesperrte Chats. Wer auf dem Mac private Unterhaltungen öffnen will, muss sich künftig separat authentifizieren – ein Sicherheitsstandard, der bisher nur auf mobilen Geräten verfügbar war.
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