WhatsApp, Konten

WhatsApp iOS: Zwei Konten und Sprach-Transkription jetzt möglich

16.06.2026 - 18:07:37 | boerse-global.de

WhatsApp führt für Android und iOS neue Status-Optionen, Multi-Konto-Funktion und Sprachnachrichten-Transkription ein. Die Web-Version erhält Gruppenanrufe für 32 Teilnehmer.

WhatsApp Update: Neue Status-Funktionen und Multi-Account-Support
WhatsApp - Eine Hand hält ein Smartphone mit der WhatsApp-App, die neue Funktionen für Status und Kontoverwaltung zeigt. Im Hintergrund sind weitere digitale Geräte verschwommen. 16.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Im Fokus: ein überarbeiteter Profilstatus, Multi-Account-Support und bessere Gruppenfunktionen.

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Android: Status-Verwaltung und System-Integration

Die aktuelle Beta-Version (2.26.24.1) für Android überarbeitet das Menü für den Profilstatus grundlegend. Nutzer sehen jetzt eine Vorschau ihres „About“-Bereichs und können eine Anzeigedauer festlegen – von einer Stunde bis zu einem Monat. Das neue Design bietet zudem direkten Zugriff auf die Privatsphäre-Einstellungen.

Parallel treibt Mutterkonzern Meta die Systemintegration voran. Mitte Juni wurde die Verwaltung von WhatsApp-Backups direkt in die Android-Geräteeinstellungen integriert – dank eines Updates der Google Play-Dienste (Version 26.23). Bisher war das nur innerhalb der App möglich. Die in Google Drive gespeicherten Sicherungen werden standardmäßig verschlüsselt. Allerdings steht die Funktion noch nicht auf allen Geräten zur Verfügung.

iOS: Zwei Konten und Sprachnachrichten-Transkription

iPhone-Nutzer profitieren von Version 26.22.76: Sie können jetzt zwei WhatsApp-Konten gleichzeitig in einer App betreiben. Die Konten lassen sich über den Profilbereich hinzufügen und nutzen getrennte Chatverläufe, Anruflisten und Benachrichtigungstöne. Beim Entfernen eines Kontos bietet die App eine Backup-Option.

Neu ist auch eine Transkriptionsfunktion für Sprachnachrichten. Die Umwandlung erfolgt lokal auf dem Smartphone – ein wichtiger Punkt für die Privatsphäre. Nutzer aktivieren die Funktion in den Chat-Einstellungen, die Transkripte erscheinen dann nach langem Drücken auf die Nachricht. In Entwicklung ist zudem eine Option für „View-Once“-Textnachrichten, die nach dem einmaligen Lesen automatisch verschwinden.

WhatsApp Web: Gruppenanrufe für 32 Teilnehmer

Die Browser-Version bekommt ebenfalls Zuwachs. In der Testphase sind jetzt Gruppenanrufe mit bis zu 32 Teilnehmern möglich. Der Beitritt erfolgt über Einladungslinks, die 30 Tage gültig sind. Neue Werkzeuge: Bildschirmfreigabe bei Videoanrufen und eine Wartezimmer-Funktion für Administratoren.

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Während die Web-Version wächst, kämpft die Desktop-App für Windows 11 mit Problemen. Nach der Umstellung auf WebView2 stieg der Arbeitsspeicherbedarf deutlich. Im aktiven Betrieb kann er über 1 GB RAM erreichen – das führt zu Verzögerungen beim Nachrichtenversand und Instabilitäten nach dem Energiesparmodus.

Höhere Systemanforderungen für iPhones

Meta bereitet WhatsApp auf künstliche Intelligenz vor – und erhöht dafür die technischen Hürden. Ab Ende November 2026 ist für den Betrieb mindestens iOS 15.5 nötig. Ältere Versionen zwischen 15.0 und 15.4 fallen dann weg. Viele betroffene Geräte wie das iPhone 6s oder iPhone 7 lassen sich aber auf iOS 15.8.3 aktualisieren – und bleiben damit kompatibel.

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