WhatsApp, Mikrofon-Modi

WhatsApp iOS 26.27.74: Vier Mikrofon-Modi während Anrufen

Veröffentlicht: 18.07.2026 um 08:06 Uhr, Redaktion boerse-global.de

WhatsApp integriert Apples native Audioprofile für iPhone-Nutzer. Vier Mikrofon-Modi wie Stimmenisolierung sind direkt in der Anrufoberfläche wählbar.

WhatsApp für iOS: Neue Audioeinstellungen während Anrufen nutzbar
iPhone-Bildschirm mit WhatsApp-Anrufoberfläche und neuen Mikrofoneinstellungen für Sprachisolierung und Breitband. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

WhatsApp führt eine praktische Neuerung für iPhone-Nutzer ein: Ab sofort lassen sich die Audioeinstellungen während eines laufenden Gesprächs anpassen, ohne die App verlassen zu müssen.

Die aktuelle Version 26.27.74 für iOS bringt eine direkte Verknüpfung zu Apples nativen Audioprofilen. Nutzer können künftig zwischen vier verschiedenen Mikrofon-Konfigurationen wählen: Standard, Stimmenisolierung, Breitband und Automatisch.

Vier Modi für jede Situation

Das neue Menü ist über einen „Mehr"-Button in der Anrufoberfläche erreichbar. Die Stimmenisolierung filtert Umgebungsgeräusche heraus und priorisiert die Stimme des Sprechers – ideal für Gespräche in lauten Umgebungen. Der Breitband-Modus hingegen erfasst ein breiteres Klangspektrum und eignet sich für ruhige Räume oder Gruppenanrufe.

Anders als die Android-Version, die auf eine eigene KI-gestützte Geräuschunterdrückung setzt, greift WhatsApp auf dem iPhone auf Apples systemeigene Algorithmen zurück. Das sorgt für eine nahtlose Integration ins Betriebssystem.

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Voraussetzungen und praktische Details

Die Nutzung der verschiedenen Modi hängt vom installierten iOS ab:

  • Stimmenisolierung und Breitband: Verfügbar ab iOS 15
  • Automatischer Modus: Erfordert iOS 18 oder neuer – das System wählt dann dynamisch die optimale Einstellung

Ein besonders praktisches Detail: Die einmal gewählte Einstellung bleibt für alle künftigen Anrufe erhalten. Wer also einmal die Stimmenisolierung aktiviert hat, muss sich nicht jedes Mal neu darum kümmern.

Apples Ökosystem im Wandel

Die Neuerung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Apples Kontrolle über das iPhone-Ökosystem zunehmend unter Druck befindet. Berichten zufolge haben Apple und das US-Justizministerium erste Gespräche über einen Vergleich in einem Kartellrechtsstreit aus dem Jahr 2024 aufgenommen. Die Klage betrifft unter anderem Apples Management von Nachrichten, NFC-Technologie und sogenannten „Super-Apps".

Parallel dazu treibt Apple die Weiterentwicklung seiner eigenen Kommunikationssoftware voran. Erst am Mittwoch veröffentlichte der Konzern die öffentliche Beta von iOS 27. Die neue Version bringt eine eigenständige Siri-App mit Chat-Oberfläche und Datei-Upload-Funktion. Zudem sind Apple-Intelligence-Funktionen enthalten, die allerdings nur auf dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen laufen. Erste Tests zeigen deutliche Leistungssteigerungen: Apps starten schneller, AirDrop-Übertragungen laufen flotter.

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Sicherheitswarnungen nicht ignorieren

Bei aller Freude über neue Funktionen: Sicherheitsexperten warnen vor aktuellen Betrugsmaschen. So versuchen Kriminelle derzeit, sich über FaceTime als angeblicher technischer Support auszugeben, um an sensible Daten oder Fernzugriff auf Geräte zu gelangen.

Zudem warnte der australische Anbieter Telstra am Donnerstag, dass Nutzer älterer Modelle wie dem iPhone 8 und der iPhone-X-Reihe möglicherweise den Zugang zu Notrufdiensten verlieren könnten. Grund sind eingestellte Software-Updates für veraltete Betriebssysteme. Betroffene sollten sich umgehend an ihren Mobilfunkanbieter wenden.

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